SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 11 : EXTERIORISATION

Manche Neulinge könnten für dieses Kapitel noch nicht bereit sein. Doch muß es so früh wie möglich vorgestellt werden, weil einige Leute hierauf schon nach wenig Prozessing stoßen werden. Und wenn man durch das Kapitel sein geistiges Bewußtsein steigert, kann dies dazu führen, daß Hoffnung keimt und Verzweiflung vergeht. Aber wenn es zu schwierig ist, können Sie es einfach auslassen und zum nächsten Kapitel übergehen. In diesem Fall sollten Sie hierher zurückkehren, wenn Sie weitere Kapitel durchgearbeitet haben und sich hierfür bereit fühlen.

-------------------

Der höchste Zustand besteht darin, daß Sie ausschließlich Denken sind, ein Nichts mit den Fähigkeiten zu erschaffen und zu beschließen.

Unsere Existenz geht weiter zurück als dieses Universum ; daher können wir nicht aus Materie oder Energie zusammengesetzt oder davon abhängig sein.

Obwohl viele Schulen der Metaphysik sich mit Astral- oder Energiekörpern beschäftigen, erkennen die höher entwickelten Lehren, daß auch diese nicht der reine Geist sind. Es sind einfach weniger physikalische Gebilde, die vom Geist in ähnlicher Weise benutzt werden wie der physikalische Körper.

Stellen wir uns wieder den höchsten Zustand vor : man hätte keine physikalische Position, weil man existierte, noch bevor es irgendwelche Universa gab, in denen man sich befinden konnte. Die Vorstellung, daß man sich an einem speziellen Ort befindet, ist eher eine Übereinstimmung und eine Vereinbarung als eine zwangsläufige Tatsache. Der Geist kann überall sein, wo er sein möchte, und er kann alles durchdringen, falls er das wünscht. Aber normalerweise spielen wir das Spiel des Lebens von speziellen Gesichtspunkten aus.

Man kann im Körper sein oder außerhalb davon. Man kann als reiner Gesichtspunkt außerhalb sein und die meisten Dinge, die man als Geist so mit sich führt, im Körper lassen. Oder man kann auch diese eben genannten Dinge mit herausnehmen. Praktiken wie Astralreisen versuchen, jemanden mit diesen Dingen aus dem Körper zu bringen. In der Frühzeit der Scientology hingegen war man daran interessiert, den reinen Geist zu exteriorisieren ( aus dem Körper zu bringen ), so daß er denken und handeln konnte, ohne den ganzen Energiefeldern des Körpers ausgesetzt zu sein. Dinge wie Astralkörper wurden nur als etwas angesehen, aus dem man besser herauskommen sollte.

In diesen frühen Tagen beschloß Hubbard, daß das Wort Seele mit zu vielen Bedeutungen belastet ist. Manchmal wird sie als eine Energieform angesehen. Manchmal wird sie als etwas anderes betrachtet - nicht als die Person selbst. Ähnliche Probleme ergeben sich bei Verwendung des Wortes Geist, da dann Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen geistigen Schulen entstehen. Daher bildete er ein neues Wort, um eine reine Gedanken-Einheit zu benennen. Er wählte das Wort Thetan, das vom griechischen Buchstaben Theta abgeleitet wurde ; damit wird manchmal das Denken bezeichnet.

Früh in der Geschichte der Scientology bemühte man sich, den Thetan zu exteriorisieren. Es ging um die Person selbst als reine Gedanken-Einheit, anstatt die Person in irgendeinem Energiekörper zu exteriorisieren.

Sie selbst sind der reine Geist oder Thetan. Dieser ist zu allen Handlungen und Tätigkeiten fähig. Das schließt Erschaffen und Wahrnehmen mit ein. Aber wir sind seit langem Verfall an einem Punkt angekommen, an dem wir vom physikalischen Körper abhängig sind, um Sinneseindrücke zu erhalten und im physikalischen Universum tätig zu werden.

Ohne physikalischen Körper greifen wir auf eine Art Energiekörper zurück, und sind von diesem abhängig, um wahrzunehmen und zu handeln. Das ist der übliche Zustand von jemandem, der sich zwischen den Leben befindet, astrale Reisen unternimmt oder eine andere Art außerkörperlicher Erfahrung erlebt. Aber diese nicht physikalischen Körper sind im allgemeinen schwächer und noch mehr heruntergekommen als der Körper aus Fleisch, und die Fähigkeiten, wahrzunehmen und zu handeln, sind üblicherweise nicht zufriedenstellend.

Daher setzte sich Scientology das Ziel, den Thetan oder den reinen Geist soweit wiederherzustellen, daß er wahrnehmen und handeln kann, ohne irgendeine Art von Körper zu benötigen. Dieses hypothetische Endziel bezeichnet man als operierender Thetan oder OT.

Später befaßte sich Scientology auch mit anderen Dingen. Es gab viel mehr, das zu erforschen und zu behandeln war - nicht nur Exteriorisation oder die Entwicklung von OT-Fähigkeiten. Die früheren Materialien zu diesem Thema wurden vielfach nicht mehr berücksichtigt. Aber wir werden eine ausgewogenere Vorgehensweise wählen, indem wir die Dinge von der spirituellen und der menschlichen Seite her angehen.

11.1 Interiorisation und Exteriorisation

Der größte Stolperstein der frühen Scientologyarbeiten über Exteriorisation wurde erst viel später herausgefunden : Wenn jemand exterior ist, kann er manchmal mit Gewalt wieder in den Körper hineinrutschen, weil er aufgeregt, erschreckt oder überrascht wurde. Dies erzeugt geistige Ladung bezüglich der Interiorisation und macht es für den Betroffenen schwerer, anschließend wieder zu exteriorisieren.

Ein reiner Geist besteht natürlich aus nichts und hat daher keine Einwirkung auf Dinge. Aber in der Praxis trägt das Geistwesen normalerweise zumindest einige geistige Materie und Energie mit sich herum, die auf die Energiefelder des Körpers einwirken können. Die Einwirkung des Interiorisierens ( d. h. in den Körper hineingehen ) kann in manchen Fällen stark genug sein, um dem Körper Kopfschmerzen zu verursachen.

Das Durchführen der Prozesse löst schrittweise die Hindernisse auf, die jemanden gefangenhalten. Daher neigt man dazu, sich vom Körper nach außen hin auszudehnen, wenn man sich durch diese Materialien hindurcharbeitet. Daher ist es wichtig, sich vor diesem Interiorisationsproblem zu schützen. Dessen Nebenwirkungen möchten Sie vermeiden, wenn Sie exteriorisieren und dann wieder in den Körper hineinrutschen.

Dies kann man leicht üben, indem man ursächlich in große Massen, etwa nahe Berge, hinein interiorisiert und wieder heraus exteriorisiert. Dies tut man, bis man dem Interiorisieren nicht mehr ausweichen muß und es kontrollieren kann.

Wenn man dies übt, soll der normale Gesichtspunkt, die geistige Maschinerie, Energiekörper usw. nicht von ihrer normalen Position entfernt werden.

Stattdessen machen wir uns die Tatsache zunutze, daß ein reines Geistwesen sowieso nie wirklich an einem Ort ist, es sei denn, es hat dies beschlossen. Auch nutzen wir die Tatsache aus, daß man mehr als einen Gesichtspunkt zur Zeit einnehmen kann.

Das heißt, daß Sie alles an seinem Platz lassen können, auch Ihren normalen Gesichtspunkt, von dem aus Sie handeln. Sie werden einen Zweit-Gesichtspunkt erschaffen und ihn für diese Übungen verwenden.

Wie erschaffen Sie einen Gesichtspunkt ? Das ist sehr einfach. Sie wählen einfach einen Punkt und beginnen, von diesem aus zu handeln. Sie bewegen sich nicht von dem vorigen Gesichtspunkt weg oder entfernen irgendetwas von dort. Sie fügen einfach einen zweiten Gesichtspunkt hinzu.

In einem geringen Maß haben wir das bereits bei den fortgeschritteneren Übungen gemacht, die in den ersten Kapiteln zu finden sind. Wir erwähnten die Fernwahrnehmung, aber diese Bezeichnung ist etwas irreführend. In Wirklichkeit ist nichts von Ihnen entfernt, es ist nur vom Körper entfernt. Sie sind stets in einem geringen Maße dort, von wo Sie wahrnehmen. Und Sie können von mehreren Orten aus gleichzeitig wahrnehmen.

Und nun zu der Übung.

Wählen Sie einen Hügel oder einen Berg oder einen anderen sehr großen Gegenstand, mit dem Sie zumindest etwas vertraut sind und gegen den Sie keine Abneigung haben.

Verwenden Sie nichts, daß zu nahe am Körper ist ( benutzen Sie nicht das Gebäude, in dem Sie sich befinden oder den Berg, auf dem Sie sitzen ). Denn es soll hierbei nichts aus dem Körper herausgelöst werden und Sie wollen auch nicht in den Körper hineingezogen werden. Sie wollen einen getrennten Gesichtspunkt schaffen. Das geht am einfachsten, wenn es genügend Raum zwischen den Gesichtspunkten gibt.

Es ist auch hilfreich, mit einer größeren Masse zu arbeiten. Daher wählen wir einen großen Gegenstand aus.

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf den Berg ( oder was Sie ausgewählt haben ) hinabsehen. Stellen Sie sich vor, daß Sie in ihn hinein interiorisieren und dann aus ihm heraus exteriorisieren. Tun Sie dies wiklich in Ihrer Vorstellung. Gehen Sie hinein und hinaus, immer und immer wieder.

Wenn Sie zuerst beginnen, wird das reine Einbildung sein. Aber wenn Sie sich weiter bewegen und schauen und mit der Masse in Verbindung treten, dann werden Sie sich den neuen Gesichtspunkt schrittweise zu eigen machen.

Ab irgendeinem Punkt werden Sie einige echte Wahrnehmungen haben. Diese mögen vage sein, aber sie werden sich echt anfühlen. Nun ist der neue Gesichtspunkt erschaffen. Er wird solange fortbestehen, wie Sie ihn benutzen und umherbewegen. Sie können sie willentlich erschaffen und wegwerfen. Es gibt keine Begrenzung hierfür ; man zahlt keinen Preis in Form von Energie. Kein Grund existiert, um Gesichtspunkte zu bewahren oder sich um sie Sorgen zu machen.

Wenn dies das erste Mal geschieht, könnte der Erfolg so bedeutend sein, daß er durch das Fortsetzen des Prozesses herabgesetzt würde. In diesem Fall hören Sie auf und machen eine Pause, oder bewegen den Gesichtspunkt vielleicht zu einem anderen Berg und setzen den Prozeß dort fort.

Zu guter Letzt werden Sie diese Übung über den Punkt hinaus fortsetzen müssen, an dem der Gesichtspunkt erschaffen ist. Dann üben Sie, diesen erzeugten Gesichtspunkt zu interiorisieren und zu exteriorisieren. Tun Sie dies, bis Sie sich wohl darüber fühlen, in Dinge hinein und aus ihnen heraus zu gehen.

Beachten Sie, daß Ihr üblicher Gesichtspunkt in Bezug auf den Körper immer noch besteht. Sie haben mehr als genug physikalische Masse und alle Arten geistiger Konstruktionen darin ; diese lösen sich nicht auf, nur weil der größte Teil Ihrer Aufmerksamkeit woanders ist. Aber die Menge der Wahrnehmungen wird wohl viel geringer sein, weil soviel Interesse und Aufmerksamkeit von Ihnen bei dem neuen Gesichtspunkt ist, den Sie für diese Übung verwenden.

11.2 Weitere Übungen

Nun plazieren Sie einen Gesichtspunkt, indem Sie in einen Berg oder dergleichen interiorisieren und exteriorisieren ( siehe oben ). Sobald dieser Zweit- Gesichtspunktes sich für Sie etwas real anfühlt und Sie diesbezüglich an Orientierung gewonnen haben, gehen Sie zum nächsten Schritt.

Schauen Sie auf den Berg hinab. Stellen Sie sich vor, daß Sie eine Art Energieansammlung oder eine Fläche unsichtbarer geistiger Energie vor sich haben - eine Art stehender Welle oder Energieschirm.

Beschließen Sie, daß Sie fest in Ihrer Position über dem Berg verankert sind. Falls erforderlich, können Sie sich eine Art Träger oder Stütze vorstellen, die Sie dort hält.

Nehmen Sie nun die Energieansammlung und stoßen Sie sie in den Berg. Ziehen Sie sie wieder heraus, während Sie Ihre Position über dem Berg beibehalten. Wiederholen Sie dies immer wieder - hinein und hinaus - bis Sie eine Art Berührungsempfindung erhalten, wenn Sie die Energieansammlung hineinstoßen.

Stoßen Sie nun die Energieansammlungen in den Berg und lassen Sie sie dort, um da Ihren Gesichtspunkt zu festigen.

Während Sie diesen Zweit-Gesichtspunkt dort verankert und fest plaziert halten, kehren Sie zu dem Erst-Gesichtspunkt zurück, den Sie verwenden, um Ihren Körper zu benutzen. Öffnen Sie Ihre Augen und schauen Sie sich um, ohne den Zweit-Gesichtspunkt loszulassen.

Nun kehren Sie zu dem Zweit-Gesichtspunkt zurück und schauen Sie auf den Berg. Nun wieder zurück zum Körper ; schauen Sie durch dessen Augen. Bewegen Sie sich einige Male hin und her, bis Sie das als bequem empfinden.

Nun schauen Sie gleichzeitig von beiden Gesichtspunkten. Sie werden feststellen, daß der Körper viel stärkere Wahrnehmungen erzeugt. Aber wenn Sie genug Aufmerksamkeit auf den Zweit-Gesichtspunkt richten, können Sie vermeiden, daß er vollständig untergeht ( obwohl er wahrscheinlich viel schwächer erscheint als vorhin, während Sie Ihre Augen geschlossen hatten ). Halten Sie dies eine zeitlang aufrecht und erleben Sie die Dualität. Tun Sie dies, bis Sie sich dabei wohlfühlen, und noch ein wenig länger. Wenn Sie wirkliche Probleme damit haben, wiederholen Sie den vorigen Schritt, sich hin- und herzubewegen.

11.3 Umherschauen

Erschaffen Sie mit Hilfe der Ext/Int-Übung wieder einen Zweit-Gesichtspunkt, wie es im ersten obigen Abschnitt angegeben ist.

Sobald Sie dies getan haben, beginnen Sie damit, sich umherzubewegen und Dinge zu finden, die Sie gern anschauen. Bewegen Sie sich über eine Stadt oder eine Landschaft, mit der Sie ein wenig vertraut sind. Finden Sie weiter Dinge, die Sie gern anschauen, bis Sie sich sehr gut fühlen.

Hierbei sollten Sie sich durch den Raum bewegen, statt von einem Ort zum anderen zu springen. Denn bei einer Übung wie dieser hilft es etwas, einen beständigen Gesichtspunkt aufrechtzuhalten.

Natürlich kann es sein, daß Sie sich vieles von dem, was Sie sehen, nur einbilden. Aber es wird tatsächliche Bestandteile geben, die mit den Einbildungen vermischt sind. Setzen Sie sich selbst also nicht herab, falls Sie feststellen, daß ein paar Dinge in Wirklichkeit etwas anders sind. Bis Sie recht weit vorangekommen sind, werden Sie meist bruchstückhafte Wahrnehmungen erhalten und die leeren Bereiche sozusagen mit Einbildungen auffüllen.

11.4 Vorstellungskraft

Beim ersten Durchgang könnte dies zu schwierig sein ; in diesem Fall können Sie es sich beim zweiten Durchgang durch das Buch vornehmen.

Die Mystiker des Ostens sagten, daß alles Illusion sei - und sie haben recht. Aber es gibt Ihre persönlichen und privaten Illusionen, und es gibt die große gemeinsame Illusion, die wir Realität nennen.

Realität ist real, weil sie von uns gemeinsam aufrechterhalten wird, und nicht unsere eigene private Sache ist.

Diese Übung beschäftigt sich mit einer privat erschaffenen Illusion, statt mit einem wirklichen Berg.

Obwohl Sie sich einfach einen Berg vorstellen könnten, geht dies viel besser, wenn Sie zuerst bewußt einen Raum erschaffen und sich dann darin einen Berg vorstellen.

Schließen Sie zunächst Ihre Augen und stellen Sie sich bildlich einen Punkt vor, der sich nicht im Raum des physikalischen Universums befindet. Denken Sie sich, daß der Punkt woanders sei - sozusagen an Ihrem eigenen ganz persönlichen Ort.

Ziehen Sie diesen Punkt nun in die Länge, so daß Sie eine Linie haben. Machen Sie diese Linie ziemlich lang, weil wir genug Raum für einen Berg haben wollen. Als nächstes erweitern Sie die Linie zu einem Quadrat. Sie könnten sich vorstellen, daß eine Art Vorhang aus der Linie austritt, bis Sie eine Fläche haben. Dann dehnen Sie die Fläche auf die gleiche Weise aus, so daß sie einen riesigen Würfel bildet.

Denken Sie sich, dieser Würfel sei einfach reiner Raum. Nun stellen Sie sich einen Berg darin vor. Beginnen Sie, den Berg zu verändern und anzupassen. Variieren Sie dei Farben und das Gelände, bis Sie fühlen, daß Sie die Kontrolle darüber haben, und bis er Ihnen gefällt.

Machen Sie nun die Ext/Int-Übung mit diesem Berg, den Sie sich vorgestellt haben. Setzen Sie dies fort, bis Sie sich gut darüber fühlen ; Sie sollten das Gefühl haben, daß Sie einen Gesichtspunkt in diesem Raum, den Sie für sich erschaffen hatten, gut hineingesetzt haben.

Wenn Sie damit zufrieden sind, tun Sie, was Sie Ihrer Meinung nach tun müssen, um den Gesichtspunkt dort zu verankern. Stellen Sie sich den Berg auch weiterhin bildlich vor. Dann setzen Sie einen Gesichtspunkt über den Berg aus der wirklichen Welt ( wie im ersten obigen Schritt ).

Nun sollten Sie zwei Zweit-Gesichtspunkte haben - einen oberhalb des vorgestellten Berges und einen anderen über dem echten Berg. Wechseln Sie zwischen beiden, und finden Sie etwas Schönes an dem jeweiligen Berg, auf den Sie gerade schauen.

Für eine kleine Weile könnte Ihnen dies einige sehr seltsame und verwirrende Empfindungen geben. Machen Sie damit weiter, bis Sie bequem zwischen den beiden Gesichtspunkten wechseln können. Dann setzen Sie dies noch etwas fort und nehmen Unterschiede zwischen dem echten und dem vorgestellten Berg war.

Dies kann bis zu einer deutlichen Verbesserung der Wahrnehmung und des Bewußtseins fortgeführt werden.

11.5 Heilung

Dies mag hilfreich sein, damit der Körper sich besser fühlt. Dadurch tritt keine Genesung ein, aber es kann Schmerzen erheblich lindern und den Körper ermutigen, sich selbst zu heilen.

Beginnen Sie mit der Ext/Int-Übung bezüglich eines echten Berges oder anderen großen Gegenstandes, der sich innerhalb einer vernünftigen Entfernung zu Ihrem physikalischen Körper befindet. Sobald Sie diesen Zweit-Gesichtspunkt hingesetzt haben, bewegen Sie sich auf den Körper zu, indem Sie sich durch den Raum des physikalischen Universums bewegen.

Sie müssen die obigen Übungen gut beherrschen, bevor Sie in die Nähe des Körpers kommen können, ohne automatisch in den Erst-Gesichtspunkt zu geraten, von dem aus Sie den Körper benutzen. Sie werden feststellen, daß Sie dafür einen gewissen Abstand vom Körper halten müssen. Wenn Sie doch in den Körper gleiten, bringen Sie den Zweit-Gesichtspunkt an eine größere Entfernung. Tun Sie dies, bis Sie ihn stabil aufrechterhalten können, wenn Sie auf den Körper schauen.

Vielleicht müssen Sie oberhalb des Hauses bleiben und sich vorstellen, das Dach sei durchsichtig, um genug Abstand vom Körper zu halten, während Sie ihn ansehen. Tun Sie, was immer notwendig erscheint, und gehen Sie so nah wie möglich an den Körper. Behalten Sie dabei eine stabile Position außerhalb des Körpers.

Man kann Dinge als massiv oder durchsichtig wahrnehmen, oder als ein Mittelding von beiden. Hier wollen Sie, daß der Körper teilweise durchsichtig ist, so daß Sie ein wenig in ihn hineinschauen können. Das alles wird wahrscheinlich sehr sehr vage und ein wenig unwirklich sein. Machen Sie sich darüber aber keine Gedanken. Nehmen Sie wahr, was immer Sie wahrnehmen können. Diese Übung wird auch bei äußerst unzureichender Wahrnehmung funktionieren und hat eine sehr angenehme Wirkung.

Suchen Sie nun den Körper nach irgendwelchen schwarzen, grauen oder fleckigen Bereichen ab. Diese könnten wie kleine graue Wolken Teile des Körpers durchdringen oder sich sogar darüber hinaus und um ihn herum ausdehnen. Selbst wenn Sie sich das zum größten Teil einbilden, ohne es tatsächlich wahrzunehmen, können Sie mit geschlossenen Augen einen optischen Eindruck von helleren oder dunkleren Flecken haben.

Jeden dieser Flecken oder dunklen Bereiche, den Sie finden, machen Sie weiß oder hell, indem Sie sanft Energie hineinströmen lassen ( Sie tun das, indem Sie sich vorstellen, daß Sie es tun und sozusagen in Richtung des Flecks oder der Stelle hauchen oder ausströmen ).

Setzen Sie dies fort, bis der Körper sich gut fühlt. Wenn Sie das richtig machen, könnten Sie erstaunt sein, um wieviel sich das Körpergefühl bessert.

11.6 Zusammenfassung

Später werden wir hierzu viel mehr unternehmen. Zu Beginn werden Sie nichts aus dem Körper herausbewegen wollen, außer es geschieht natürlich und ohne Zwang. Aber das passiert manchmal, wenn man eine wirklich schwere geistige Ladung auflöst. Dieses Kapitel sorgt dafür, daß es eine angenehme Erfahrung wird und daß es Sie nicht ängstigt oder verwirrt oder Ihnen Kopfweh zufügt.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 12 : HILFE

Damit Ihnen geholfen wird, müssen Sie bereit sein, Hilfe zu geben und zu empfangen. Aber Hilfe wird oft mißbraucht, und zwar als Kontrollmechanismus und als eine Methode, um andere zu beherrschen.

Selbst wenn Hilfe frei und ohne Hintergedanken gegeben wird, scheitert sie manchmal. Die übliche dumme Neigung ist, die Last der Fehlschläge anzusammeln, ohne sie durch die Erfolge auszugleichen.

Hilfe an sich ist selbstlos. Daher stellt sie auch eine nützliche Methode dar, um die Hindernisse zu durchbrechen, die man bei Konflikten mit anderen aufbaut. Wenn Sie herausfinden, wie Sie Ihrem Feind helfen können und wie er Ihnen helfen kann, dann kann dies die Barrieren aus Haß niederbrechen, die Sie in Auseinandersetzungen gefangenhalten.

Wir werden hier die positive Seite betonen und dies benutzen, um durch jede beliebige Last von Fehlschlägen durchzubrechen. Es gibt uns schon recht lange, und wir sind nicht immer gescheitert, selbst wenn die jüngere Zeit in manchen Fällen düster aussieht.

Und wir werden allgemeine und nicht spezielle Ziele verwenden. Denn Sie haben oft immer wieder an demselben Spiel teilgenommen, und wir wollen uns nicht auf die gegenwärtige Situation beschränken. Mit anderen Worten, es geht um die Überlegung, wie man einem Elternteil helfen kann ; auf die speziellen Eltern in diesem Leben wollen wir uns nicht beschränken, weil man im Verlauf vieler Leben oft die gleichen Spiele mit verschiedenen Eltern gespielt hat.

Wir werden nur in Erwägung ziehen, wie Sie anderen helfen KÖNNTEN oder wie andere Ihnen helfen KÖNNTEN. Niemand besteht darauf, daß Sie tatsächlich helfen, weil wahre Hilfe freiwillig kommen muß, ohne Druck oder Hintergedanken. Es ist keine Pflicht und kein Mittel gegen Schuldgefühle ( Hilfe, die aus diesem Grund gegeben wird, scheitert oft gerade deswegen ).

Aber wenn Sie sich überlegen, wie Sie helfen könnten, dann beseitigen Sie die Barrieren aus Haß, Versagen und Kontrolle, und werden viele geistige Belastung und Schwierigkeiten los. Dann können Sie frei denken und Ihre eigene Wahl treffen.

Dies sind einfache Wiederholungsprozesse mit abwechselnden Anweisungen. Folgen Sie einfach den Anweisungen und finden Sie Vorgehensweisen, wie Sie helfen könnten. Die Antworten müssen nicht perfekt logisch sein ; nehmen Sie einfach, was immer Ihnen einfällt.

Wenn Sie Prozesse wie diese durchführen, brechen Sie oftmals durch Kräfte hindurch, deren Herkunft nicht unmittelbar aus der Anweisung zu erkennen ist. Wenn diese auftreten und sich auflösen, kann man oft sehr interessante Erkenntnisse haben.

Dies ist das ideale Ergebnis beim Durchführen eines Prozesses : Sie brechen durch eine Art Kraft oder Widerstand hindurch. Dann werden Sie sich über etwas klar, weil die Kraft nun nicht mehr im Weg ist. Dies bezeichnet man in Scientology als Erkenntnis, weil man etwas Neues erkannt hat.

Wenn Sie eine Erkenntnis ( etwas wird Ihnen plötzlich klar ) haben, während Sie einen Prozeß durchführen, dann bedeutet es im Allgemeinen, daß der Prozeß abgeschlossen ist und daß Sie sich selbst auf die Schulter klopfen können.

Seien Sie sich im Klaren darüber, daß es relative Wahrheiten gibt. Etwas mag in einem speziellen Fall wahr sein oder in einem bestimmten Bezug, selbst wenn es nicht auf alles zutrifft. Und einige Wahrheiten sind Stufen zu höheren Wahrheiten. Diese Erkenntnisse sind nicht von absoluter Gültigkeit, obwohl es oft so erscheint, wenn man sich ihrer zuerst bewußt wird. Setzen Sie sie also nicht herab, wenn Sie Ausnahmen feststellen. Betrachten Sie die größeren Zusammenhänge und stellen Sie fest, auf welche Bereiche sie zutreffen oder nicht zutreffen.

12.1 Bereitschaft zu helfen

12.1a) Wem oder was wären Sie bereit, zu helfen ?

12.1b) Von wem oder was wären Sie bereit, sich helfen zu lassen ?

12.1c) Bei wem oder was wären Sie bereit, daß er anderen hilft ?

12.2 Allgemeine Hilfe

12.2a) Wie könnten Sie jemand anderen helfen ?

12.2b) Wie könnte jemand anders Ihnen helfen ?

12.2c) Wie könnte jemand anders anderen helfen ?

12.2d) Wie könnte jemand anders sich selbst helfen ?

12.2e) Wie könnten Sie sich selbst helfen ?

12.3 Vergangene Hilfe

Dies sind 4 getrennte Prozesse, jeder mit 2 Anweisungen, die abwechselnd gegeben werden.

12.3.1a) Welche Hilfe hat ein anderer Ihnen gegeben ?

12.3.1b) Welche Hilfe hat ein anderer Ihnen nicht gegeben ?

12.3.2a) Welche Hilfe haben Sie einem anderen gegeben ?

12.3.2b) Welche Hilfe haben Sie einem anderen nicht gegeben ?

12.3.3a) Welche Hilfe haben andere anderen gegeben ?

12.3.3b) Welche Hilfe haben andere anderen nicht gegeben ?

12.3.4a) Welche Hilfe haben Sie sich selbst gegeben ?

12.3.4b) Welche Hilfe haben Sie sich selbst nicht gegeben ?

12.4 Spezielle Hilfe

Hier gibt es ziemlich viel Prozesse. Jeder hat 5 Anweisungen, die abwechselnd verwendet werden.

12.4.1a) Wie könnten Sie einem Elternteil ( oder Vormund ) helfen ?

12.4.1b) Wie könnte ein Elternteil ( oder Vormund ) Ihnen helfen ?

12.4.1c) Wie könnte ein anderer einem Elternteil ( oder Vormund ) helfen ?

12.4.1d) Wie könnte ein Elternteil ( oder Vormund ) einem anderen helfen ?

12.4.1e) Wie könnte ein Elternteil ( oder Vormund ) sich selbst helfen ?

12.4.2a) Wie könnten Sie einem Kind helfen ?

12.4.2b) Wie könnte ein Kind Ihnen helfen ?

12.4.2c) Wie könnte jemand anders einem Kind helfen ?

12.4.2d) Wie könnte ein Kind einem anderen helfen ?

12.4.2e) Wie könnte ein Kind sich selbst helfen ?

12.4.3a) Wie könnten Sie einem Lehrer helfen ?

12.4.3b) Wie könnte ein Lehrer Ihnen helfen ?

12.4.3c) Wie könnte ein anderer einem Lehrer helfen ?

12.4.3d) Wie könnte ein Lehrer einem anderen helfen ?

12.4.3e) Wie könnte ein Lehrer sich selbst helfen ?

12.4.4a) Wie könnten Sie einer Ehefrau oder einem Liebhaber helfen ?

12.4.4b) Wie könnte eine Ehefrau oder ein Liebhaber Ihnen helfen ?

12.4.4c) Wie könnte jemand anders einer Ehefrau oder einem Liebhaber helfen ?

12.4.4d) Wie könnte eine Ehefrau oder ein Liebhaber jemand anderem helfen ?

12.4.4e) Wie könnte eine Ehefrau oder ein Liebhaber sich selbst helfen ?

12.4.5a) Wie könnten Sie einem Chef oder Vorgesetzten helfen ?

12.4.5b) Wie könnte ein Chef oder Vorgesetzter Ihnen helfen ?

12.4.5c) Wie könnte jemand anders einem Chef oder Vorgesetzten helfen ?

12.4.5d) Wie könnte ein Chef oder Vorgesetzter einem anderen helfen ?

12.4.5e) Wie könnte ein Chef oder Vorgesetzter sich selbst helfen ?

12.4.6a) Wie könnten Sie einem Beamten helfen ?

12.4.6b) Wie könnte ein Beamter Ihnen helfen ?

12.4.6c) Wie könnte ein anderer einem Beamten helfen ?

12.4.6d) Wie könnte ein Beamter einem anderen helfen ?

12.4.6e) Wie könnte ein Beamter sich selbst helfen ?

12.4.7a) Wie könnten Sie einem Heiligen helfen ?

12.4.7b) Wie könnte ein Heiliger Ihnen helfen ?

12.4.7c) Wie könnte ein anderer einem Heiligen helfen ?

12.4.7d) Wie könnte ein Heiliger einem anderen helfen ?

12.4.7e) Wie könnte ein Heiliger sich selbst helfen ?

12.4.8a) Wie könnten Sie einem Körper helfen ?

12.4.8b) Wie könnte ein Körper Ihnen helfen ?

12.4.8c) Wie könnte ein anderer einem Körper helfen ?

12.4.8d) Wie könnte ein Körper einem anderen helfen ?

12.4.8e) Wie könnte ein Körper sich selbst helfen ?

12.5 Die Emotionen konfrontieren

In einem früheren Kapitel wurde die Emotionsskala erwähnt. Obwohl wir damit einiges machten, haben wir uns noch nicht damit befaßt, Leute zu konfrontieren, die von starken Emotionen beherrscht werden.

Nun können wir diese Hilfeprozesse verwenden, um die massiven Barrieren zu beseitigen, die die meisten Leute dagegen errichten. Das macht es Ihnen leichter, sehr emotionalen Leuten gegenüberzutreten und mit ihnen umzugehen.

12.5.1a) Wie könnten Sie einer apathischen Person helfen ?

12.5.1b) Wie könnte eine apathische Person Ihnen helfen ?

12.5.1c) Wie könnte ein anderer einer apathischen Person helfen ?

12.5.1d) Wie könnte eine apathische Person einem anderen helfen ?

12.5.1e) Wie könnte eine apathische Person sich selbst helfen ?

12.5.2a) Wie könnten Sie einer gramgebeugten Person helfen ?

12.5.2b) Wie könnte eine gramgebeugte Person Ihnen helfen ?

12.5.2c) Wie könnte ein anderer einer gramgebeugten Person helfen ?

12.5.2d) Wie könnte eine gramgebeugte Person einem anderen helfen ?

12.5.2e) Wie könnte eine gramgebeugte Person sich selbst helfen ?

12.5.3a) Wie könnten Sie einer furchtsamen Person helfen ?

12.5.3b) Wie könnte eine furchtsame Person Ihnen helfen ?

12.5.3c) Wie könnte ein anderer einer furchtsamen Person helfen ?

12.5.3d) Wie könnte eine furchtsame Person einem anderen helfen ?

12.5.3e) Wie könnte eine furchtsame Person sich selbst helfen ?

12.5.4a) Wie könnten Sie einer versteckt feindseligen Person helfen ?

12.5.4b) Wie könnte eine versteckt feindselige Person Ihnen helfen ?

12.5.4c) Wie könnte ein anderer einer versteckt feindseligen Person helfen ?

12.5.4d) Wie könnte eine versteckt feindselige Person einem anderen helfen ?

12.5.4e) Wie könnte eine versteckt feindselige Person sich selbst helfen ?

12.5.5a) Wie könnten Sie einer zornigen Person helfen ?

12.5.5b) Wie könnte eine zornige Person Ihnen helfen ?

12.5.5c) Wie könnte ein anderer einer zornigen Person helfen ?

12.5.5d) Wie könnte eine zornige Person einem anderen helfen ?

12.5.5e) Wie könnte eine zornige Person sich selbst helfen ?

12.5.6a) Wie könnten Sie einer ablehnenden Person helfen ?

12.5.6b) Wie könnte eine ablehnende Person Ihnen helfen ?

12.5.6c) Wie könnte ein anderer einer ablehnenden Person helfen ?

12.5.6d) Wie könnte eine ablehnende Person einem anderen helfen ?

12.5.6e) Wie könnte eine ablehnende Person sich selbst helfen ?

12.5.7a) Wie könnten Sie einer gelangweilten Person helfen ?

12.5.7b) Wie könnte eine gelangweilte Person Ihnen helfen ?

12.5.7c) Wie könnte ein anderer einer gelangweilten Person helfen ?

12.5.7d) Wie könnte eine gelangweilte Person einem anderen helfen ?

12.5.7e) Wie könnte eine gelangweilte Person sich selbst helfen ?

12.5.8a) Wie könnten Sie einer konservativen Person helfen ?

12.5.8b) Wie könnte eine konservative Person Ihnen helfen ?

12.5.8c) Wie könnte ein anderer einer konservativen Person helfen ?

12.5.8d) Wie könnte eine konservative Person einem anderen helfen ?

12.5.8e) Wie könnte eine konservative Person sich selbst helfen ?

12.5.9a) Wie könnten Sie einer fröhlichen Person helfen ?

12.5.9b) Wie könnte eine fröhliche Person Ihnen helfen ?

12.5.9c) Wie könnte ein anderer einer fröhlichen Person helfen ?

12.5.9d) Wie könnte eine fröhliche Person einem anderen helfen ?

12.5.9e) Wie könnte eine fröhliche Person sich selbst helfen ?

12.6 Annehmbare Hilfe

12.6a) Finden Sie eine annehmbare Art zu helfen

12.6b) Finden Sie eine nicht annehmbare Art zu helfen

Die meisten der obigen Prozesse dienen in erster Linie zum Einreißen der Wände, die die Menschen um sich aufbauen und die sie daran hindern, mit der Welt in Kontakt zu treten. Aber der letzte öffnet wirklich die Tür zum Geben und Empfangen nützlicher Hilfe, die tatsächlich hilft, statt eine Falle zu sein.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 13 : VERÄNDERUNG UND KEINE VERÄNDERUNG

Um sich zu verbessern und fähiger zu werden, muß man bereit sein, sich zu ändern.

Doch wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, und besonders wenn der Körper verletzt ist oder werden könnte, neigt man dazu, alles festzuhalten ; und man wehrt sich gegen Veränderung, um zu verhindern, daß es einem schlechter geht. Mit anderen Worten, man versucht zu erreichen, daß alles so bleibt, wie es ist. Dies mag unter den Umständen und in dem Moment angemessen sein, aber man macht oft auch später noch damit weiter. Dadurch wird erschwert, daß man sich wieder verbessert.

13.1 Gegenstandsbezogene Veränderung

Jede Anweisung wird 5 mal ausgeführt. Nach Anweisung c) wird wieder mit a) begonnen. Benutzen Sie bei den 5 Wiederholungen jedesmal einen anderen Gegenstand.

13.1a) Wählen Sie einen Gegenstand. Gehen Sie hinüber zu ihm. Legen Sie Ihre Hände auf den Gegenstand und halten Sie ihn absolut still. ( Tun Sie dies 5 mal ).

13.1b) Wählen Sie einen Gegenstand. Gehen Sie hinüber zu ihm. Legen Sie Ihre Hände auf den Gegenstand und halten Sie ihn davon ab, wegzugehen. ( Tun Sie dies 5 mal ).

13.1c) Wählen Sie einen Gegenstand. Beschließen Sie, ihn zu bewegen, und wählen Sie einen Ort, wo Sie ihn hinbewegen wollen. Gehen Sie hinüber zu ihm. Bewegen Sie ihn zu der Position, die Sie ausgewählt haben. ( Tun Sie dies 5 mal ).

Wiederholen Sie dies.

13.2 Den Körper anhalten

Nun führen wir eine ähnliche Übung durch, wobei wir den Körper festhalten.

13.2.1

a) Ergreifen Sie Ihr linkes Bein mit Ihren Händen und halten Sie es absolut still. Lassen Sie es los. Ergreifen Sie Ihr rechtes Bein und halten Sie es absolut still. Tun Sie dies wechselseitig 5 mal.

b) Ergreifen Sie Ihr linkes Bein mit Ihren Händen und halten Sie es davon ab, wegzugehen. Lassen Sie es los. Ergreifen Sie Ihr rechtes Bein und halten Sie es ab, wegzugehen. Tun Sie dies wechselseitig 5 mal.

c) Ergreifen Sie Ihr linkes Bein mit Ihren Händen und bewegen Sie es auf und ab. Lassen Sie es los. Dann ergreifen Sie Ihr rechtes Bein und bewegen es auf und ab. Tun Sie dies wechselseitig 5 mal.

Wiederholen Sie dies.

13.2.2

Führen Sie nun den gleichen Prozeß mit Ihren Armen durch. Benutzen Sie hier Ihre rechte Hand, um Ihren linken Arm zu ergreifen. Dann verwenden Sie Ihre linke Hand, um Ihren rechten Arm zu ergreifen. Führen Sie dies wechselseitig durch und halten Sie den Arm absolut still. Dann halten Sie ihn davon ab, wegzugehen. Schließlich bewegen Sie ihn auf und ab.

13.2.3

Führen Sie nun den gleichen Prozeß durch, wobei Sie Kopf und Magen/Unterleib abwechseln. Sie ergreifen also Ihren Kopf mit Ihren Händen und halten ihn absolut still. Dann ergreifen Sie den Magen und halten ihn absolut still. Wiederholen Sie dies wechselseitig 5 mal. Dann halten Sie Kopf und Magen davon ab, wegzugehen. Schließlich bewegen Sie Ihren Kopf hin und her ( mit Ihren Händen ) und drücken Ihren Magen ein und lassen ihn wieder los.

Dieser letzte Prozeß hilft manchmal, Kopfschmerzen zu lindern.

Diese allgemeine Technik kann auch als "Beistand" verwendet werden, um die Heilung eines verletzten Bereiches zu unterstützen. In diesem Fall arbeiten Sie mit dem verletzten Bereich und der genau gegenüberliegenden Seite ( oder mit Kopf und Magen, wie oben beschrieben ). Aber bei dem Schritt, wo es um das Bewegen geht, bewegen Sie den Bereich nicht auf schädliche Weise. Finden Sie eine sichere und sanfte Methode, mit der Sie Ihre Kontrolle über den Bereich sicherstellen können.

Wenn man verletzt ist, versucht man oft, den Bereich komplett stillzuhalten. Oftmals übertreibt man es damit und hält den Bereich automatisch still, nachdem das längst nicht mehr erforderlich ist.

Ein Geistwesen neigt auch dazu, den Körper festzuhalten und automatisch davon abzuhalten, daß er weggeht ; denn die Verletzung oder die Gefahr kann einen fürchten lassen, daß man seinen Körper verlieren könnte.

13.3 Im Denken festhalten

Allgemein neigt das Geistwesen in einem gewissen Umfang dazu, alles automatisch stillzuhalten, um Schaden zu verhindern und sich vor Gefahr zu schützen. Es neigt auch dazu, Dinge vom Weggehen abzuhalten ; dies ist ein Mittel gegen Verluste.

Die Lösung besteht darin, bewußt zu tun, was man unterbewußt tun könnte.

Dies geschieht auf ähnliche Weise wie in 13.1, aber unter Verwendung des Verstandes und nicht des Körpers. Anstatt die Position eines Gegenstandes zu verändern, besteht der dritte Schritt darin, ihn fester zu machen. Die Anweisungen sind wie folgt :

13.3a) Schauen Sie sich im Zimmer um und wählen Sie einen Gegenstand aus. Ergreifen Sie ihn geistig und halten Sie ihn absolut still. ( Tun Sie dies 5 mal. )

13.3b) Schauen Sie sich im Zimmer um und wählen Sie einen Gegenstand aus. Ergreifen Sie ihn geistig und halten Sie ihn davon ab, wegzugehen ( setzen Sie sich geistig den Bemühungen des Gegenstands entgegen, sich wegzubewegen, indem Sie ihn zurückhalten ). ( Tun Sie das 5 mal. )

13.3c) Schauen Sie sich im Zimmer um und wählen Sie einen Gegenstand aus. Ergreifen Sie ihn geistig und machen Sie ihn fester. ( Tun Sie dies 5 mal. )

Wiederholen Sie das.

13.4 Exterior Version

Wiederholen Sie zuerst die obige Übung 13.1, indem Sie sie körperlich durchführen.

Dann legen Sie sich hin und schließen Sie Ihre Augen. Stellen Sie sich vor, daß Sie auf Ihre Umgebung ( Stadt oder Landschaft ) herabschauen.

Finden Sie Gegenstände, die Sie bereit wären, zu haben, und führen Sie die Übung 13.3 an ihnen durch. Sie benötigen hierfür keine klare Sehwahrnehmung. Stellen Sie es sich einfach vor oder nehmen Sie es wahr, so gut Sie können. Egreifen Sie den Gegenstand geistig, und halten Sie ihn still, usw.

13.5 Veränderungs-Prozeß

Wir haben in Kapitel 7 einen sehr einfachen Veränderungsprozeß durchgeführt. Nun verwenden wir eine viel ausführlichere Version.

13.5a) Was wären Sie bereit, an einer anderen Person zu verändern ?

13.5b) Wozu wären Sie bereit, daß es eine andere Person an Ihnen verändert ?

13.5c) Wozu wären Sie bereit, daß es eine andere Person an anderen verändert ?

13.5d) Wozu wären Sie bereit, daß es eine andere Person an sich selbst verändert ?

13.5e) Was wären Sie bereit, an sich selbst zu verändern ?

13.6 Veränderung und Kontrolle

13.6a) Was muß verändert werden ?

13.6b) Was darf nicht verändert werden ?

13.6c) Was können Sie unkontrolliert lassen ?

13.6d) Was können Sie bequem kontrollieren ?

13.7 Erinnerung

Hier sind 4 Prozesse mit je zwei Anweisungen.

13.7.1a) Erinnern Sie sich daran, als Sie etwas veränderten

13.7.1b) Erinnern Sie sich daran, als Sie etwas stoppten, sich zu verändern

13.7.2a) Erinnern Sie sich daran, als jemand etwas veränderte

13.7.2b) Erinnern Sie sich daran, als jemand etwas stoppte, sich zu verändern

13.7.3a) Erinnern Sie sich daran, als sich die Gesellschaft veränderte

13.7.3b) Erinnern Sie sich daran, als sich die Gesellschaft einer Veränderung widersetzte

13.7.4a) Erinnern Sie sich daran, als Sie sich selbst veränderten

13.7.4b) Erinnern Sie sich daran, als Sie sich selbst dabei stoppten, sich zu verändern

13.8 Verändert / Unverändert

13.8.1a) Was könnte Sie verändern ?

13.8.1b) Was würde Sie unverändert lassen ?

13.8.2a) Was könnten Sie verändern ?

13.8.2b) Was würden Sie unverändert lassen ?

13.8.3a) Was könnte andere verändern ?

13.8.3b) Was