SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 14 : PROTEST

Ganz zu Beginn bricht der freie Geist gezielt Kommunikation ab, je nach seiner freien Entscheidung. Auf diese Weise erlangt er Identität. Er fügt seiner Kommunikation und seiner Wahrnehmung Entfernung, Verzögerungen und Hindernisse hinzu, damit er nicht einfach sofort wiederspiegelt, was alle anderen gerade tun.

Zu Beginn benutzt er diese Hindernisse gezielt und setzt sie willentlich ein. Aber dies sind wirkliche Hindernisse. Sie bewirken, daß er überrascht werden und auf Dinge stoßen kann, derer er sich nicht bewußt war und auf die er nicht vorbereitet war.

Das ursprüngliche Geistwesen konnte nicht geschädigt oder beeinflußt werden. Aber es konnte sich dazu entscheiden, Dinge auf der Grundlage von Ästhetik zurückzuweisen, weil er sie aus irgendeinem Grund nicht wünschenswert fand. Und so entsteht eine Strömung des Akzeptierens und des Zurückweisens sowie die Möglichkeiten, daß Mitteilungen blockiert oder mißverstanden werden.

Wenn einem Geistwesen unerwünschte Dinge aufgedrängt werden oder seine eigenen wertvollen Schöpfungen von anderen zurückgewiesen werden, kann es zu protestieren beginnen ; das Geistwesen hat etwas dagegen, daß ihm etwas aufgedrängt wurde oder daß es zurückgewiesen wurde.

Wenn ein Geistwesen versucht, einen Protest mitzuteilen, und dies blockiert wird, dann erschafft es etwas, um seinen Protest auf eine greifbarere Weise kundzutun, die sich schwerer ignorieren läßt. Das Geistwesen erschafft etwas und besteht darauf, daß andere es zur Kenntnis nehmen. Und weil dies oft abgelehnt wird, beginnt das Wesen, es zwanghaft zu erschaffen.

Protest liegt an der Wurzel der meisten Zwänge. Theoretisch könnte man meinen, daß es sich auflöst, wenn man übt, zu akzeptieren. Aber die Sache hat zwei Seiten : eine Hälfte der Proteste kam dadurch zustande, daß die eigenen Schöpfungen nicht akzeptiert wurden, und nicht weil man die Schöpfungen von anderen nicht akzeptiert hatte.

Daher muß man den Protest-Mechanismus selbst behandeln.

Obwohl Kommunikationsbehinderungen der früheste aberrierende Faktor in der Existenz eines Wesens waren, sind sie selbst keine Aberrationen, weil sie durch die eigene Wahl zustandekamen. Proteste sind die erste wirkliche Aberration ( eine Verringerung der Fähigkeit und des Bewußtseins eines Geistwesens, in diesem Fall, indem man etwas zwanghaft tut ).

Wichtig ist hier, Proteste zu finden und zu erkennen, was man erschafft, um die Proteste mitzuteilen, und wer diese Kommunikationen hätte erhalten und bestätigen sollen. Wenn Sie sich dies anschauen, sollten Sie fähig sein, Kontrolle über Dinge zurückzugewinnen, die zwanghaft erschaffen werden.

Hierbei besteht die Grenze darin, wie tief und wie früh man vorstoßen kann. Denn viele der zwanghaften Schöpfungen geschahen aus Protest gegen Dinge, die nicht nur lange vergessen sind ; sie liegen auch soweit außerhalb der menschenüblichen Existenz, daß man sie gar nicht wirklich verstehen kann, sofern man nicht schon äußerst weit vorangekommen ist.

Bringen Sie diese Sache also soweit voran, wie Sie können. Und rechnen Sie damit, daß Sie beim zweiten Durchgang durch das Buch mehr finden werden.

14.1 Gegenwärtige Proteste

14.1.1a) Wogegen protestieren Sie ?

14.1.1b) Was haben Sie getan, um das mitzuteilen ?

14.1.1c) Wer sollte das bestätigen ?

Dann verwenden Sie :

14.1.2a) Wogegen protestiert jemand anders im Zusammenhang mit Ihnen ?

14.1.2b) Was hat er getan, um das mitzuteilen ?

14.1.2c) Wie könnte das bestätigt werden ?

Dann benutzen Sie :

14.1.3a) Wogegen protestieren andere ?

14.1.3b) Was haben sie getan, um das mitzuteilen ?

14.1.3c) Wer sollte das bestätigen ?

14.2 Vergangene Proteste

Wenn es zu der ersten Frage einer Gruppe keine Antwort gibt, dann übergehen Sie sie und gehen Sie zur nächsten Fragengruppe.

Jede Gruppe wird folgendermaßen durchgeführt :

a) Finden Sie den Protest

b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

Und dann halten Sie nach einem früheren ähnlichen Protest Ausschau, einschließlich Protest aus früheren Leben. Wenn es keinen zu geben scheint, dann finden Sie einen anderen Protest zum gleichen Thema. Auf die Frage "Gegen was, das mit Ihrem Körper zu tun hat, haben Sie protestiert ?" würden Sie nach einem früheren ähnlichen Protest suchen, der auch mit Ihrem derzeitigen Körper oder aber mit einem Körper zu tun hat, den Sie in einem früheren Leben hatten. Wenn Sie keinen finden können, dann halten Sie nach einem weiteren Protest Ausschau, der mit Ihrem Körper zu tun hat oder mit Körpern, die Sie in früheren Leben hatten.

Wenn es etwas bezüglich eines Themas gibt ( etwa bezüglich Ihres Körpers ), dann behandeln Sie weitere Proteste in dem Bereich ( frühere ähnliche usw. ), bis Sie sich über das Thema gut fühlen.

14.2.1a) Gegen was, das mit Ihrem Körper zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.1b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.1c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.1d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.2a) Gegen was, das mit Ihrer Familie zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.2b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.2c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.2d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.3a) Gegen was, das mit Ihren Arbeitsstellen und Ihrer Arbeitswelt zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.3b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.3c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.3d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.4a) Gegen was, das mit der Gesellschaft zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.4b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.4c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.4d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.5a) Gegen was, das mit Lebewesen zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.5b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.5c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.5d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.6a) Gegen was, das mit dem physikalischen Universum zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.6b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.6c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.6d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.7a) Gegen was, das mit Geistern zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.7b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.7c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.7d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.2.8a) Gegen was, das mit Gott oder Religion zu tun hat, haben Sie protestiert ?

14.2.8b) Was haben Sie erschaffen, um dagegen zu protestieren ?

14.2.8c) Wer hätte das bestätigen sollen ?

14.2.8d) Finden Sie frühere ähnliche Proteste und wiederholen Sie a bis c.

14.3 Bestätigung

Protest neigt dazu, bestehenzubleiben, wenn er nicht bestätigt wird. Somit gehen wir die Sache jetzt von der anderen Seite her an.

14.3a) Welchen Zustand haben Sie nicht bestätigt ?

14.3b) Welchen Zustand hat ein anderer nicht bestätigt ?

14.3c) Welchen Zustand haben andere nicht bestätigt ?

14.4 Akzeptieren

14.4a) Welchen Protest eines anderen könnten Sie akzeptieren ?

14.4b) Welchen Protest von Ihnen könnte ein anderer akzeptieren ?

14.4c) Welchen Protest eines anderen könnten andere akzeptieren ?

14.5 Zwänge

Zwanghaftes Verhalten beginnt üblicherweise aus Protest gegen etwas. Der tatsächliche Protest kann in einem früheren Leben begonnen haben. Daher muß man bei der Frage, wogegen man dadurch protestiert, eine sehr aufgeschlossene Einstellung haben. Dabei können Sie auf eigenartige Antworten stoßen, die nicht in Ihr jetziges Leben passen. Sie könnten aber die korrekten Antworten für das Leben sein, in dem Sie den Protest erschaffen haben. Sehr seltsame Antworten können bei diesem Prozeß auftauchen.

Sobald ein Zwang beginnt, wird das Geistwesen weitere mentale Belastungen zusätzlich zum ursprünglichen Protest ansammeln. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn ein Zwang nicht wie von Zauberhand vollständig verschwindet, sobald Sie den Protest gefunden haben. Aber der Zwang wird wesentlich schwächer sein und Sie dürften feststellen, daß Sie viel mehr Entscheidungsfreiheit haben als zuvor. Und da die spätere Belastung darauf aufbaute, wird sie im Laufe der Zeit eher abnehmen.

Finden Sie für den Zweck dieses Prozesses einen Zwang. Führen Sie dann das folgende immer und immer wieder durch, bis eine größere Befreiung stattfindet.

14.5a) Wogegen könnten Sie dadurch protestieren ?

14.5b) Was wäre hier die Kommunikation ?

14.5c) Wer sollte das bestätigen ?

14.6 Chronische körperliche Zustände

Derselbe Prozeß, der oben unter 14.5 beschrieben wurde, kann auch bezüglich eines chronischen körperlichen Zustands durchgeführt werden. Das ist nützlich bei Krankheiten und wenn etwas nicht heilt, das längst verheilt sein sollte. Bei körperlichen Unfällen ist es nicht immer anwendbar, obwohl jemand manchmal einen Unfall aus Protest herbeiführt.

Sobald ein körperlicher Zustand chronisch geworden ist, neigt er dazu, durch andere Dinge festgeschrieben zu werden ( von Behindertenrente bis zu der Möglichkeit, daß man das Leiden benutzt, um Mitgefühl zu erhalten ). Und es gibt weitere Faktoren, die chronische Zustände auslösen oder verstärken können ( wir werden uns in einem späteren Kapitel damit beschäftigen ). Aber manchmal könnte das Thema "Protest" der Schlüssel sein, um den Zustand zu beheben. Versuchen Sie es also und holen Sie soviel dabei heraus, wie Sie können.

14.7 Grundlegender Protest

Im Grunde protestiert man gegen Dinge, zu denen man gezwungen wird oder wenn man daran gehindert wird, zu sein, zu tun und zu haben.

14.7.1 Sein

Hier geht es darum, was jemand sein könnte, etwa ein Polizist, eine Prostituierte oder ein Elternteil usw.

14.7.1a) Gegen welches Sein könnten Sie protestieren ?

14.7.1b) Welches Sein könnten Sie akzeptieren ?

14.7.2 Tun

Hier geht es darum, was jemand tun könnte, etwa Skifahren, stehlen oder laufen usw.

14.7.2a) Gegen welches Tun könnten Sie protestieren ?

14.7.2b) Welches Tun könnten Sie akzeptieren ?

14.7.3 Haben

Hier geht es darum, was jemand haben könnte, etwa Geld, Gewehre oder Autos.

14.7.3a) Gegen welches Haben könnten Sie protestieren ?

14.7.3b) Welches Haben könnten Sie akzeptieren ?

14.7.4 Verhindertes Sein

14.7.4a) Woran wurden Sie gehindert, es zu sein ?

14.7.4b) Schreiben Sie alle Proteste auf, die Sie darüber haben könnten.

14.7.4c) Wer sollte das bestätigen ?

14.7.5 Verhindertes Tun

14.7.5a) Woran wurden Sie gehindert, es zu tun ?

14.7.5b) Schreiben Sie alle Proteste auf, die Sie darüber haben könnten.

14.7.5c) Wer sollte das bestätigen ?

14.7.6 Verhindertes Haben

14.7.6a) Woran wurden Sie gehindert, es zu haben ?

14.7.6b) Schreiben Sie alle Proteste auf, die Sie darüber haben könnten.

14.7.6c) Wer sollte das bestätigen ?

14.8 Proteste gegen Kommunikation

14.8a) Welchen Protest könnten Sie sich von jemand anders mitteilen lassen ?

14.8b) Welchen Protest könnten Sie jemand anders mitteilen ?

14.8c) Welchen Protest könnte ein anderer anderen mitteilen ?

14.9 Akzeptieren

Gehen Sie an einen Ort mit vielen Leuten.

Schauen Sie die Leute an. Akzeptieren Sie bei jedem einzelnen, was er ist, und bestätigen Sie ihn geistig dafür.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 15 : PROBLEME

Wenn wir bei den Prozessen über Probleme sprechen, dann meinen wir nicht das, was man lösen kann, wie etwa ein mathematisches Problem. Es geht vielmehr um beständige Schwierigkeiten, die unverändert bleiben und die man anscheinend nicht lösen kann.

Zum Beispiel sprechen wir nicht über das Lösen des Problems, wie man das Betonfundament gießt, um ein neues Zimmer an ein Haus anzubauen. Das löst man, indem man Bautechnik studiert oder einen Fachmann beauftragt. Stattdessen reden wir über Probleme, z. B. daß man ein neues Zimmer anbauen muß und es sich aber nicht leisten kann. Hier ist ein Konflikt, bei dem zwei Dinge einander entgegengesetzt sind : die Notwendigkeit eines Zimmers und der Mangel an Geld.

Nach unserer Definition ist etwas nur dann ein wirkliches Problem, wenn es ein anhaltender Zustand ist, der besteht, weil zwei Dinge miteinander in Konflikt stehen.

Wenn es nur eines statt zwei wäre, würde es sich bis zu seinem natürlichen Ende entwickeln. Aber wenn zwei Dinge einander entgegengesetzt sind, dann bleiben sie aneinander hängen. Das bewirkt, daß die Aufmerksamkeit des Betroffenen sich darauf fixiert.

Theoretisch sollte man imstande sein, eine Seite von der anderen unterscheiden zu können. In unserem Beispiel würde man sich entweder eine Alternative zu dem zusätzlichen Zimmer ausdenken, oder eine andere Lösung für den Bedarf nach mehr Platz ; oder man würde sich überlegen, wie man mehr Geld verdient oder billiger baut oder was auch immer. Dies sind die normalen Vorgänge im Leben, bei denen man die "ein-seitigen" Probleme löst. Diese sind ja kaum mehr als Übungen, wie man etwas bewerkstelligt.

Aber wenn zwei Dinge sich so ineinander verhaken, wird es schwierig, sie zu konfrontieren. Wenn jemand versucht, das Problem zu konfrontieren, daß er mehr Platz braucht, dann rührt er seine Geldsorgen auf und kann darüber nicht klar denken. Und wenn er versucht, seine Geldschwierigkeiten zu konfrontieren, dann wird er von seinen Sorgen bezüglich des zusätzlich benötigten Platzes abgelenkt. Und so bleibt das Problem bestehen, das ihn ständig belastet und sich niemals wirklich löst, sofern nicht eine Kraft von außen Einfluß nimmt.

Und er wird sich angewöhnen, bestimmte Arten von Problemen zu haben. Sogar wenn eine spezielle Situation durch großzügiges Glück gelöst wird, bringt er sich schnellstmöglich wieder in dieselbe Art von Schwierigkeiten.

Außerdem - und das widerspricht nun aller Logik und allem Anschein - erschafft er selbst beide Seiten des Problems, wenn er sich so sehr festgefahren hat. Er ist festgefahren, weil er beide entgegengesetzte Seiten des Problems selbst erschafft und sie gegeneinander gerichtet hält, und selbst in der Mitte dazwischen sitzt. Das ist der Grund, warum er nicht denken und etwas unternehmen kann, um die Situation zu ändern.

Es gibt noch mehr dazu zu sagen, aber wir sollten erst ein paar Prozesse durchführen.

Die meisten dieser Prozesse verwenden als erste Frage "Was ist das Problem ?". Es sind einfache abwechselnde Fragen, wobei Sie das Problem finden und dann etwas über dieses Problem, dann wieder das Problem usw. Sie müssen immer wieder das Problem finden, weil es sich verändern wird und Ihr Bewußtsein darüber zunehmen wird. Auch könnte ein früheres Problem sichtbar werden, das dem späteren zugrunde liegt. Sie sollten sich also nicht unbedingt immer dasselbe Problem anschauen.

15.1 Konfrontieren

Dies ist sehr einfach. Wechseln Sie nur die beiden Anweisungen ab, wobei Sie das Problem von allen Seiten betrachten oder, falls erforderlich, sich ein dem zugrundeliegendes Problem anschauen.

15.1a) Was ist das Problem ?

15.1b) Welchen Teil des Problems könnten Sie konfrontieren ?

15.2 Spiele und Erschaffen

Ganz zu Beginn haben wir das Nichts durch eine Unendlichkeit des Erschaffens ausgeglichen. Wenn die direkte Fähigkeit zu erschaffen blockiert wird, versucht man, zu der reichhaltigen Vielfalt immer noch beizutragen, indem man interessante Spiele spielt. Wenn man das auch nicht mehr tun kann, erschafft man zwanghaft Probleme, weil das für einen wenigstens irgendeine Art von Spiel und Erschaffen ist.

Wenn jemand Probleme oder Spiele erfindet, beginnt er ursächlich zu erschaffen, und kann das feststeckende zwanghafte Erschaffen loswerden, das das Problem aufrechterhält.

Jeder der drei folgenden Prozesse hat zwei Anweisungen, die miteinander abgewechselt werden.

15.2.1a) Was ist das Problem ?

15.2.1b) Erfinden Sie ein Problem vergleichbarer Größenordnung.

15.2.2a) Was ist das Problem ?

15.2.2b) Erfinden Sie etwas Schlimmeres als das Problem.

15.2.3a) Was ist das Problem ?

15.2.3b) Erfinden Sie ein Spiel, das interessanter wäre als das Problem.

15.3 Mehr zum Thema Konfrontieren

15.3a) Welches Problem könnten Sie konfrontieren ?

15.3b) Welches Problem könnte ein anderer konfrontieren ?

15.3c) Welches Problem könnten andere konfrontieren ?

15.4 Lösungen

Wenn man solch ein Problem hat ( zwei entgegengesetzte Dinge ) und es löst, ohne es zu konfrontieren oder die Ursache des Konfliktes zu beseitigen, dann behebt die Lösung das ursprüngliche Problem nicht wirklich. Sie verdeckt es nur. In unserem Beispiel, wo es um ein zusätzliches Zimmer geht ( vielleicht wird nun ein zweites Schlafzimmer für ein Kind benötigt ) und wo nicht genug Geld dafür vorhanden ist, könnte man das lösen, indem man sich Geld leiht oder sogar, indem man sich scheiden läßt.

Dies wird dann eine neue fixe Idee, weil man die Lösung aufrechterhalten muß, um das ursprüngliche Problem zu vermeiden. Und da es fixiert ist, wird es seinerseits ein neues Problem werden. Dieser Mechanismus hält sich selbst aufrecht und führt zu immer mehr Problemen.

Dazu führen wir ein paar Prozesse durch.

15.4.1a) Was ist das Problem ?

15.4.1b) Welche Lösungen hatten Sie für das Problem ?

15.4.2a) Welches Problem hatte jemand anders mit Ihnen ?

15.4.2b) Welche Lösungen hatte er für das Problem ?

15.4.3a) Welches Problem hatte ein anderer mit anderen ?

15.4.3b) Welche Lösungen hatten sie für das Problem ?

15.5 Unvollständige Kommunikationen

Die frühesten Probleme entstanden durch festgefahrene Ideen, die auf dem Thema Protest beruhten. Damit hatten wir uns im vorigen Kapitel befaßt. Aber der Protest selbst entsteht durch Hindernisse bei der Kommunikation. Daher kann man auch Probleme behandeln, indem man sich um gestoppte Kommunikationen kümmert.

15.5.1a) Was ist das Problem ?

15.5.1b) Welche Kommunikationen bezüglich dieses Problems haben Sie unvollständig gelassen ?

15.5.2a) Welches Problem hatte jemand anders mit Ihnen ?

15.5.2b) Welche Kommunikationen bezüglich dieses Problems hat er unvollständig gelassen ?

15.5.3a) Welches Problem hat jemand anders mit anderen gehabt ?

15.5.3b) Welche Kommunikationen bezüglich dieses Problems haben sie unvollständig gelassen ?

15.6 Verantwortung

Man erschafft seine eigenen Probleme.

Führen Sie zuerst durch :

15.6.1a) Was ist das Problem ?

15.6.1b) Für welchen Teil dieses Problems könnten Sie verantwortlich sein ?

Und dann :

15.6.2a) Was ist das Problem ?

15.6.2b) Von welchem Teil des Problems könnten Sie zugeben, daß Sie es verursacht haben ?

15.7 Dualität

Wir befassen uns mit Problemen, die aus zwei entgegengesetzten Seiten bestehen. Daher sollten wir üben, zwei Dinge gleichzeitig wahrzunehmen.

Schauen Sie sich im Zimmer um und nehmen Sie zwei Dinge gleichzeitig wahr, bis Sie sich in Gedanken bequem mit zwei Dingen gleichzeitig beschäftigen können.

15.8 Beide Seiten behandeln

Schauen wir uns nun die zweiseitige Natur der Probleme an. Und wir werden Ketten von Problemen zurückverfolgen, weil man immer wieder dasselbe Problem erschafft.

Dies kann man viele Male durchführen, wobei man jedesmal ein Problem über eine Kette früherer ähnlicher Probleme zurückverfolgt. Das tut man, bis die Kette sich auflöst. Führen Sie das durch, bis Sie sich von der Last vergangener Probleme befreit fühlen.

Zuerst finden Sie ein Problem, oder erinnern Sie sich an eines. Dann führen Sie die folgenden Schritte wieder und wieder durch, bis das Problem sich entweder auflöst oder bis es massiver wird oder sich nicht mehr verändert ( kein neues Material taucht auf ). Wenn dies geschieht ( massiver oder keine Veränderung ), dann finden Sie ein früheres ähnliches Problem und führen Sie diese Schritte damit durch. Gehen Sie zu früheren ähnlichen Problemen, bis sich die Sache mit großer Erleichterung auflöst.

Die Anweisungen sind :

15.8a) Nennen Sie das Problem, oder formulieren Sie es erneut.

15.8b) Finden Sie etwas über die eine Seite des Problems heraus.

15.8c) Finden Sie etwas über die andere Seite des Problems heraus.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 16 : MUSS HABEN UND KANN NICHT HABEN

Wenn Sie etwas zu sehr haben wollen, dann läuft es oft vor Ihnen davon. Wenn Sie etwas zu sehr vermeiden wollen, dann wird es oft gerade Sie finden.

Stellen Sie sich vor, Sie wären im Wasser und würden zu sehr nach etwas greifen. Dadurch erzeugen Sie eine Welle, die das Gewünschte wegtreibt. Und dann denken Sie daran, wie Sie sich von etwas zu stark zurückziehen, daß ein Sog entsteht, der es zu Ihnen hinzieht.

Es ist nicht so, daß Sie etwas, das Sie mögen, nicht bekommen und haben können. Es ist jedoch so, daß Sie, wenn Sie etwas unbedingt haben und behalten wollen, in Schwierigkeiten kommen. Gehen Sie mit Leichtigkeit an die Sache heran und nicht mit Verzweiflung. Je verzweifelter Sie sind, desto schwieriger wird es.

Man könnte sagen, daß sich Ihre Energie Ihnen entgegengesetzt verhält. Sie versuchen, das herbeizuziehen, was Sie haben müssen. Auch versuchen Sie, das wegzuschieben, was Sie nicht haben wollen oder können. Dadurch entsteht eine Art unangenehmes Vakuum. Es ist mit den Energiestaus vergleichbar, die durch die entgegengesetzten Kräfte eines Problems entstehen ( zwei Dinge, die gegeneinander drücken, bilden so etwas wie eine Wand ). Doch ist dies dynamischer, wenn Liebe, Ruhm und Glück vor Ihnen weglaufen und unerwünschte Dinge ständig auf Ihrem Teller landen.

Steigern Sie Ihre Fähigkeit zu akzeptieren so weit, daß Sie bereit sind, zu haben und nicht zu haben - daß Sie sich an etwas freuen können, ohne es unbedingt und zwanghaft haben zu müssen - daß Sie ohne Interesse von etwas weggehen können, ohne es zurückzuweisen und einen Gefühlsumschwung zu erleben. Dann können Sie sich über den obigen Mechanismus erheben und ihn auflösen. Das ist das wirkliche Geheimnis des Erfolgs. So führt man ein magisch glückliches Leben, in dem die guten Dinge auf einen zukommen, statt einem systematisch aus dem Weg zu gehen.

Eine der besten Arten, ein Haben-Müssen zu beseitigen, besteht darin, sich vorzustellen, wie man die Sache verschwendet. Manchmal fühlt sich das so an, als würde man einige Anweisungen lang Dinge in ein Vakuum hineinbringen. Dann löst sich das Hindernis auf, und Sie werden feststellen, daß es leicht ist, etwas zu haben, wenn man ein bißchen davon weggibt.

Das können Sie weiter ausbauen, indem Sie sich vorstellen, wie Sie es anderen geben und andere es Ihnen geben.

Wir werden dies bei einigen üblichen "Knöpfen" durchführen ( ein "Knopf" ist etwas, das man drückt oder das jemand anders bei einem drückt, um eine Reaktion hervorzurufen - mit anderen Worten, es ist ein heißes Thema ).

In einigen Fällen könnte das Thema etwas sein, daß Sie versuchen zu meiden, anstatt es haben zu wollen. In diesem Fall sollten Sie die Sache nicht verschwenden, sondern sich stattdessen vorstellen, wie Sie mehr davon haben. Dies betrifft nur den ersten Prozeß ( die anderen bleiben gleich ). Das nächste Kapitel beschäftigt sich eingehender mit dieser Variation. An dieser Stelle gilt : Wenn Sie von einem dieser Dinge sich lieber zurückziehen möchten statt sie haben zu wollen, verwenden Sie "mehr haben" statt "verschwenden" beim ersten Prozeß zu dem betreffenden Thema.

16.1 Geld

16.1.1

Stellen Sie sich vor ( d.h. erfinden und erschaffen Sie ein geistiges Bild ), auf welche Arten man Geld verschwenden könnte. Malen Sie sich wirkliche körperliche Handlungen aus, die Geld verschwenden. Stellen Sie sich nach und nach jeweils eine Art vor, so gut Sie können. Tun Sie dies, bis sich etwas auflöst oder verschwindet.

Wenn das Bedürfnis und Verlangen wirklich dringend war, werden Sie oft Wärme und Energie ( eine angenehme Empfindung ) spüren, wenn das Hindernis wegfällt.

Es gibt natürlich ein paar Leute, die diesbezüglich bereits in einem guten Zustand sind. In diesem Fall mag das Ergebnis nicht dramatisch sein ; man wird sich nach mehreren Anweisungen vielleicht einfach gut fühlen.

Aber sogar viele reiche Leute sind bezüglich Geld nicht in einer guten geistigen Verfassung, weil sie von ihrem Vermögen gefangengehalten werden.

16.1.2

Geld ist die Energie der Gesellschaft und muß frei fließen.

Wenden Sie diese Prozesse abwechselnd an :

16.1.2a) Stellen Sie sich vor, einem anderen Geld zu geben.

16.1.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, daß ein anderer Ihnen Geld gibt.

16.1.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, daß ein anderer anderen Geld gibt.

16.1.3

Geld ist nur ein Mittel für den Austausch. Es ist nur ein Symbol oder ein Ersatz für tatsächliche Arbeit oder Besitz.

Wenden Sie diese Prozesse abwechselnd an :

16.1.3a) Wofür könnte Geld ein Ersatz sein ?

16.1.3b) Was könnte ein Ersatz für Geld sein ?

16.1.4

Sie müssen frei annehmen und zurückweisen können. Also machen wir dies :

16.1.4a) Welches Geld könnten Sie annehmen ?

16.1.4b) Welches Geld könnten Sie ablehnen ?

Sie können dieselbe Sache sowohl annehmen als auch zurückweisen ( mit anderen Worten, Sie könnten beides bequem tun ).

16.1.5

Dies wird mit geschlossenen Augen durchgeführt. Stellen Sie sich eine Wolke von Geld um Ihren Körper herum vor. Dann nehmen Sie die Wolke und schieben sie in Ihren Körper ( ziehen Sie die Wolke nicht hinein ; schieben Sie sie von außen hinein und stellen Sie sich dies so gut vor, wie Sie können ). Führen Sie einige Anweisungen durch, wobei Sie sich jedesmal eine neue Wolke aus Geld vorstellen.

Danach führen Sie folgende Anweisung mehrmals durch : stellen Sie sich eine Geldwolke vor, werfen Sie sie weit weg und lassen Sie sie in der Ferne explodieren. Tun Sie dies einige Male.

Dann gehen Sie wieder zurück zum ersten Schritt und schieben die Geldwolke in Ihren Körper hinein. Wechseln Sie zwischen beiden Aktionen ab, indem Sie jede ein paar Anweisungen lang ausführen.

Wenn es schwierig ist, die Geldwolke wegzuwerfen oder sie in den Körper zu schieben, dann führen Sie die entgegengesetzte Anweisung einige Male aus ( schieben Sie Geldwolke in den Körper, bis Sie sie loswerden können, oder werden Sie sie los, bis Sie sie in den Körper schieben können ).

Zu Beginn dieser Übung stellen Sie sich schmutziges und minderwertiges Geld vor, und später ( wenn Sie damit gut umgehen können ) verbessern Sie schrittweise die Qualität, bis Sie sich besonders schönes Geld vorstellen ( Gold oder was auch immer ).

Am besten stellen Sie es sich um Sie herum vor und nicht nur vor Ihnen.

Tun Sie dies, bis Sie sich wirklich gut fühlen und Geld bequem haben oder zurückweisen können.

16.1.6

Nun schließen Sie Ihre Augen und stellen sich vor, daß Sie auf eine große Stadt herabblicken - am besten eine Stadt, mit der Sie einigermaßen vertraut sind und gegen die Sie keine starke Abneigung haben.

Finden Sie Ansammlungen und Strömungen von Geld in der Stadt. Greifen Sie zu jeder hinunter und treten Sie mit ihr in Verbindung. Dann lösen Sie diese Verbindung.

Zu Beginn könnten Sie feststellen, daß diese Dinge Sie einsaugen oder daß es Ihnen schwerfällt, die Verbindung zu lösen.

Setzen Sie dies fort, bis Sie mit Leichtigkeit danach greifen und sich davon lösen können, ohne daß Sie damit Schwierigkeiten haben oder ein Bedürfnis, in Verbindung zu bleiben.

Eine geldgierige Seele, die sich zwischen zwei Leben befindet, kann man oft herumführen, indem man sich etwas Gold vorstellt ; sie wird dem Gold folgen. Dieser Prozeß sollte Sie gegen solch dumme Tricks immun machen.

Diese gesamte Gruppe von Prozessen sollten Sie fortsetzen, bis Sie Geld bequem haben oder nicht haben können ; Sie sollten keinerlei Zwang spüren, es zu bekommen oder zu vermeiden. Wenn Sie ein Verlangen oder einen Zwang fühlen, gehen Sie zurück und führen Sie die obigen Prozesse erneut durch.

Hiernach sollten Sie feststellen, daß es einfacher ist, vernünftig über Geld nachzudenken und daß es weniger schwierig ist, es zu erhalten ; denn Sie vertreiben es nun nicht mehr, indem Sie sich daran zu sehr festkrallen. Ein bißchen könnte Ihnen sogar großzügigerweise in den Schoß fallen. Und Sie dürften nicht länger durch Ihre eigene Gier gefangen sein.

16.2 Sex und Empfindung

Wir behandeln hier den Geschlechtsakt als einen Vorgang von intensiver angenehmer Empfindung, nicht um Liebe und Bewunderung. Diese Gefühle stehen auf einer viel höheren Stufe und werden später behandelt.

Allgemein geht es hier also um starke angenehme Empfindungen. Wenn das Thema Sex für Sie nicht zutrifft ( weil Sie zu jung sind, oder warum auch immer ), dann setzen Sie "Vergnügen" oder "angenehme Empfindungen" anstelle von "Sex" in die Anweisungen ein.

Auch wenn Sie an einer Droge festhängen, die ein tolles Gefühl von Vergnügen oder Hochstimmung erzeugt, dann behandeln Sie sie mit dieser ganzen Gruppe von Prozessen ( verwenden Sie dabei "Hochstimmung" oder ein anderes angemessenes Wort ) - entweder ausschließlich, oder zusätzlich dazu, daß Sie die Prozesse auch zum Thema Sex durchführen.

Diese Prozesse werden so verwendet wie diejenigen in Abschnitt 16.1, sofern nichts anderes angegeben ist.

16.2.1 Stellen Sie sich bildlich Arten vor, Sex zu verschwenden.

16.2.2

16.2.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, einem anderen sexuelle Empfindungen zu geben.

16.2.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, daß ein anderer Ihnen sexuelle Empfindungen gibt.

16.2.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, daß jemand, den Sie sich als Partner wünschen, mit jemand anders Sex hat.

16.2.2d) Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie jemand anders helfen, daß er oder sie Sex mit jemand hat, den Sie sich als Partner wünschen.

Bei c) und d) geht es nicht darum, an einer Orgie teilzunehmen. Es geht um selbstlose Hilfe für jemand anders, obwohl Sie selbst die Person begehren.

Dies unterscheidet sich etwas von der Art, wie wir das Thema Geld behandelt haben. Denn Sex ist in einem gewissen Grad für einen selbst, ob man nun gibt oder empfängt ( Fragen a) und b) ). Sie müssen auch anderen erlauben, zu haben, um in einem Bereich wirklich frei zu sein. Daher werden die Anweisungen c) und d) benötigt.

16.2.3

16.2.3a) Wofür könnte Sex ein Ersatz sein ?

16.2.3b) Was könnte ein Ersatz für Sex sein ?

16.2.4

16.2.4a) Welchen Sex oder welche angenehme Empfindung könnten Sie akzeptieren ?

16.2.4b) Welchen Sex oder welche angenehme Empfindung könnten Sie ablehnen ?

16.2.5

Stellen Sie sich mengenweise sexuell attraktive Körper vor, die sich um Sie herum befinden. Sie können bekleidet sein oder nicht. Lassen Sie sie starke sexuelle Empfindungen in Ihre Richtung ausstrahlen. Beginnen Sie mit unanständigen und minderwertigen Körpern ( sie sollten aber immer noch sexy sein ). Arbeiten Sie schrittweise in Richtung auf ideale Körper.

Schieben Sie die Körpermengen, die Sie sich bildlich vorgestellt haben, ein paar Mal in Ihren Körper. Dann werfen Sie sie weit weg und lassen sie explodieren. Tun Sie das einige Male. Wechseln Sie beide Schritte ab, so wie oben in 16.1.5).

Achten Sie darauf, daß bei diesem Prozeß etwas Masse oder ein Gegenstand benötigt wird. Wenn Sie ihn bezüglich etwas anderem als Sex durchführen - etwa Hochstimmung - sollten Sie eine geeignete Masse auswählen und sich vorstellen ; diese sollte die Empfindung enthalten und sie in Ihre Richtung ausstrahlen.

16.2.6

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt hinunterschauen, wie oben in 16.1.6).

Finden Sie begehrenswerte sexuelle Strömungen und Aktivitäten. Greifen Sie zu jeder hinunter und treten Sie damit in Verbindung. Dann lösen Sie diese Verbindung.

Setzen Sie dies fort, bis Sie danach mit Leichtigkeit greifen und sich davon lösen können, ohne Schwierigkeiten zu haben oder ein Bedürfnis, damit in Verbindung zu bleiben.

16.3 Lebensmittel und Essen

Unsere Körper müssen aufgrund ihrer Funktionsweise essen. Da dieses Bedürfnis regelmäßig ist, können hierbei leicht Dinge entstehen wie "muß haben" oder "kann nicht haben".

16.3.1 Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie leckeres Essen verschwenden.

16.3.2

16.3.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie einem anderen leckeres Essen geben.

16.3.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer Ihnen leckeres Essen gibt.

16.3.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer anderen leckeres Essen gibt.

16.3.3

16.3.3a) Wofür könnte Essen ein Ersatz sein ?

16.3.3b) Was könnte ein Ersatz für Essen sein ?

16.3.4

16.3.4a) Welches leckere Essen könnten Sie akzeptieren ?

16.3.4b) Welches leckere Essen könnten Sie ablehnen ?

Führen Sie dann auch durch :

a) Welches ungenießbare Essen könnten Sie akzeptieren ?

b) Welches ungenießbare Essen könnten Sie zurückweisen ?

16.3.5

Stellen Sie sich nun bildlich vor, daß Sie von riesigen Mengen äußerst angenehmem Essen umgeben sind. Beginnen Sie mit leckerem aber minderwertigem Essen ( was immer das für Sie ist ) und verbessern Sie schrittweise die Qualität.

Schieben Sie das Essen in Ihren Körper und werfen Sie es weg, so wie es oben in 16.1.5 beschrieben ist.

16.3.6

Nun schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt herunterschauen, so wie oben in 16.1.6 .

Finden Sie Ansammlungen von leckerem Essen und mengenweise Leute, die Freude am Essen haben. Greifen Sie jedesmal hinunter und treten Sie damit in Verbindung. Dann lösen Sie diese Verbindung.

Setzen Sie dies fort, bis Sie leicht und ohne Schwierigkeiten danach greifen und sich lösen können und kein Bedürfnis haben, damit in Verbindung zu bleiben.

16.4 Arbeit und Arbeitsplätze

Obwohl Sie es vielleicht hassen, zu arbeiten, sind Arbeit und Arbeitsplätze etwas, das die meisten Leute zum Überleben brauchen.

Hier verwenden wir den Begriff "Arbeit" in den Anweisungen, denn es ist nicht immer ein üblicher Beruf mit einem Gehalt. Haushaltstätigkeiten, zur Schule gehen, gemeinnützige Arbeit oder eine Rolle oder Aufgabe, die man übernommen hat und für die man verantwortlich ist, zählen auch dazu.

Beachten Sie aber, daß es hier um wünschenswerte Arbeit geht und nicht um gleichförmige Schufterei oder Sklavenarbeit.

16.4.1 Stellen Sie sich bildlich Arten vor, wünschenswerte Arbeit zu verschwenden.

16.4.2

16.4.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie jemand anders wünschenswerte Arbeit geben.

16.4.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, wie jemand anders Ihnen wünschenswerte Arbeit gibt.

16.4.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer anderen wünschenswerte Arbeit gibt.

16.4.3

16.4.3a) Wofür könnte Arbeit ein Ersatz sein ?

16.4.3b) Was könnte ein Ersatz für Arbeit sein ?

16.4.4

16.4.4a) Welche wünschenswerte Arbeit könnten Sie akzeptieren ?

16.4.4b) Welche wünschenswerte Arbeit könnten Sie ablehnen ?

Führen Sie dann auch durch :

a) Welche unerwünschte Arbeit könnten Sie akzeptieren ?

b) Welche unerwünschte Arbeit könnten Sie ablehnen ?

16.4.5

Stellen Sie sich nun Wolken von Arbeitsgegenständen vor, was immer für Sie mit Arbeit zu tun hat. Beginnen Sie mit minderwertigen Arbeitsgegenständen und gehen Sie dann zu besseren über.

Schieben Sie sie in Ihren Körper und werfen Sie sie weg, wie oben in 16.1.5 .

16.4.6

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt hinunterschauen, so wie oben in 16.1.6 .

Finden Sie Orte mit wünschenswerter Arbeit, die Sie gern tun würden. Greifen Sie zu jedem hinunter und treten Sie damit in Verbindung. Dann lösen Sie diese Verbindung.

Setzen Sie dies fort, bis Sie leicht und ohne Schwierigkeiten danach greifen und sich lösen können und kein Bedürfnis haben, damit in Verbindung zu bleiben.

16.5 Wünschenswerter Besitz

Hier wollen wir die Dinge behandeln, die Sie wirklich gern haben wollen und vielleicht nicht haben können. Dies könnten Autos, Stereoanlagen, chinesische Vasen, Juwelen oder was auch immer sein.

Wenn Sie einen starken Wunsch nach Kindern, Haustieren oder sogar Pflanzen oder anderen besonderen Dingen haben, dann wiederholen Sie diese ganze Gruppe von Prozessen in Bezug darauf.

Man kann dies auch bezüglich schöner Dinge durchführen, wobei man die Ästhetik der Gegenstände betont, besonders bei Kunstgegenständen.

16.5.1 Stellen Sie sich bildlich Arten vor, wünschenswerte Gegenstände zu verschwenden.

16.5.2

16.5.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, einem anderen begehrenswerte Gegenstände zu geben.

16.5.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer Ihnen begehrenswerte Gegenstände gibt.

16.5.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer anderen begehrenswerte Gegenstände gibt.

16.5.3

16.5.3a) Wofür könnten begehrenswerte Gegenstände ein Ersatz sein ?

16.5.3b) Was könnte ein Ersatz für begehrenswerte Gegenstände sein ?

16.5.4

16.5.4a) Welche begehrenswerten Gegenstände könnten Sie akzeptieren ?

16.5.4b) Welche begehrenswerten Gegenstände könnten Sie ablehnen ?

Führen Sie dann auch durch :

a) Welche unerwünschten Gegenstände könnten Sie akzeptieren ?

b) Welche unerwünschten Gegenstände könnten Sie ablehnen ?

16.5.5

Stellen Sie sich nun Wolken von begehrenswerten Gegenständen vor, wobei Sie mit minderwertigen beginnen und dann zu besseren übergehen.

Schieben Sie sie in Ihren Körper und werfen Sie sie weg, wie oben in 16.1.5 .

16.5.6

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt hinabschauen, so wie oben in 16.1.6 .

Finden Sie Ansammlungen begehrenswerter Gegenstände. Greifen Sie zu jedem hinunter und treten Sie damit in Verbindung. Dann lösen Sie sich davon.

Setzen Sie dies fort, bis Sie leicht und ohne Schwierigkeiten danach greifen und sich lösen können und kein Bedürfnis haben, damit in Verbindung zu bleiben.

16.6 Liebe und Bewunderung

Das Verlangen nach Liebe und Bewunderung ist für ein Geistwesen etwas sehr grundlegendes.

Ein Verlangen nach Ruhm und / oder Respekt kann man hier auch behandeln.

16.6.1 Stellen Sie sich bildlich Arten vor, Liebe und Bewunderung zu verschwenden.

16.6.2

16.6.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, einem anderen Liebe und Bewunderung zu geben.

16.6.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer Ihnen Liebe und Bewunderung gibt.

16.6.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, wie ein anderer anderen Liebe und Bewunderung gibt.

16.6.3

16.6.3a) Wofür könnte Liebe und Bewunderung ein Ersatz sein ?

16.6.3b) Was könnte ein Ersatz für Liebe und Bewunderung sein ?

16.6.4

16.6.4a) Welche Liebe könnten Sie akzeptieren ?

16.6.4b) Welche Liebe könnten Sie ablehnen ?

Führen Sie dann auch durch :

a) Welche Bewunderung könnten Sie akzeptieren ?

b) Welche Bewunderung könnten Sie ablehnen ?

16.6.5

Stellen Sie sich nun Menschenmengen vor, die Ihnen Liebe und Bewunderung entgegenbringen. Beginnen Sie mit minderwertigen Leuten und gehen Sie dann zu besseren über.

Schieben Sie sie in Ihren Körper und werfen Sie sie weg, wie oben in 16.1.5 .

16.6.6

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt hinabschauen, so wie oben in 16.1.6 .

Finden Sie Aktivitäten, die mit Liebe oder Bewunderung zu tun haben. Greifen Sie jedesmal hinunter und treten Sie damit in Verbindung. Dann lösen Sie diese Verbindung.

Setzen Sie dies fort, bis Sie leicht und ohne Schwierigkeiten danach greifen und sich lösen können und kein Bedürfnis haben, damit in Verbindung zu bleiben.

16.7 Andere Bereiche

Wenn es etwas anderes gibt, bei dem Sie sich gezwungen fühlen, daß Sie es haben müssen, es aber anscheinend nicht haben können, dann können Sie eine Gruppe von Prozessen bilden, um das zu behandeln. Diese sind ähnlich zu den obigen Prozessen.

Tragen Sie die entsprechende Sache in die Leerstellen ein.

16.7.1 Stellen Sie sich bildlich Arten vor, _____ zu verschwenden.

16.7.2

16.7.2a) Stellen Sie sich bildlich vor, einem anderen _____ zu geben.

16.7.2b) Stellen Sie sich bildlich vor, daß ein anderer Ihnen _____ gibt.

16.7.2c) Stellen Sie sich bildlich vor, daß ein anderer anderen _____ gibt.

16.7.3

16.7.3a) Wofür könnte _____ ein Ersatz sein ?

16.7.3b) Was könnte _____ ersetzen ?

16.7.4

16.7.4a) Welche _____ könnten Sie akzeptieren ?

16.7.4b) Welche _____ könnten Sie ablehnen ?

16.7.5

Stellen Sie sich nun Wolken von _____ vor oder Gegenstände, die _____ für Sie darstellen. Diese sollten Sie von allen Seiten umgeben.

Schieben Sie sie in Ihren Körper und werfen Sie sie weg, wie oben in 16.1.5 .

16.7.6

Schließen Sie nun Ihre Augen und stellen Sie sich vor, daß Sie auf eine große Stadt hinabsehen, wie oben in 16.1.6 .

Finden Sie Ansammlungen von _____ oder Aktivitäten, die mit _____ zu tun haben. Greifen Sie jedesmal herunter und treten Sie