SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 19 : OVERTS, MOTIVATOREN UND ZURÜCKHALTUNGEN

In diesem späten Stadium unserer Existenz können wir oft Verhaltensmuster beobachten, wie eine Person versucht, einem anderen Schaden zuzufügen.

Seit langer Zeit spielen wir Spiele mit Konflikten und Unterwerfung. Sogar die, die hochstehende moralische Regeln befolgen, haben dies nicht wirklich überwunden, sondern sind oft nur in einer zeitweiligen Phase des Bedauerns. Das kann man daran sehen, mit welcher Energie sie die Bestrafung anderer verfolgen.

Ein wirklich hoher Sinn für Ethik würde umfassen, Vergebung zu akzeptieren und zu vergeben. Dies wurde im vorigen Kapitel angesprochen.

Lassen Sie uns für einen Moment das Thema der moralischen Rechtfertigungen beiseite legen ( in einem späteren Kapitel befassen wir uns damit ). Wir wollen einfach die Abläufe anschauen, die ins Spiel kommen, wenn ein Geistwesen einem anderen Schaden zufügt.

Betrachten wir zunächst diesen Fall : eine Tat wird begangen, die einen anderen oder andere offenkundig schädigt. Es geht nun nicht darum, ob es richtig oder falsch war und welche Absichten dahinter standen - es geht einfach nur um das Tun. Diese Taten werden in Scientology oft als Overts bezeichnet.

Dann gibt es eine Neigung, die Dinge im Gleichgewicht zu halten. Man wurde geschlagen und hat daher das Gefühl, daß man zurückschlagen kann. Deswegen behauptet man, daß der Schaden, den man anrichtet, motiviert war von dem Schaden, den man erlitten hatte. Aber wenn man darauf besteht, daß der Schaden ausgeglichen werden soll, so bleiben eigene Taten, die man beging, ohne daß man zuvor durch erlittenen Schaden motiviert wurde. Diese müssen durch zukünftige Taten gegen einen selbst ( Motivatoren ) ausgeglichen werden, die man meint, verdient zu haben.

Es läuft nach einem genauen Schema ab : man begeht Overts, für die man kein Motiv hat ; danach erleidet man Motivatoren, bei denen einem derselbe Schaden zugefügt wird. Dieser Ablauf wird als Overt-Motivator-Folge bezeichnet. Er umfaßt vollständig die Funktionsweise des Karma, das in östlichen Lehren beschrieben wird. Aber wir verstehen diesen Ablauf besser, vor allem daß das Karma einem nicht von jemand anders auferlegt wird. Man erlegt es sich selbst auf.

Und schließlich gibt es das Zurückhalten des Schadens, den man angerichtet hat, die Schuldgefühle, das Verheimlichen und den Schrumpfungsprozeß, der auftritt, wenn man sich von der Gemeinschaft mit anderen zurückzieht.

In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit diesen Dingen, doch zunächst werfen wir einen Blick auf einige grundlegende Faktoren.

19.1 Die Realität duplizieren

Im Grunde ist Realität nicht mehr als eine gemeinsame Illusion, die von den Geistwesen projiziert wird.

Die voneinander abgetrennten Wesen halten Abstand voneinander und betreiben miteinander Kommunikation ; sie identifizieren sich nicht völlig miteinander, so daß sich Individualität zeigen und Erschaffen stattfinden kann.

Kommunikation bewirkt eine Duplikation zwischen Sender und Empfänger. Man könnte sagen, daß jeder Teilnehmer eine Kommunikation in seinem eigenen Universum erschafft und sie mit anderen synchronisiert, damit eine Duplikation von einem zum anderen stattfindet.

Die gesamte Realität könnte als eine beständige Kommunikation angesehen werden, die von jedem von uns an alle anderen geht.

In diesem Bereich haben wir schon einige Prozesse durchgeführt, speziell im Kapitel über Duplikation.

Es gibt immer eine gewisse Identifikation und Angleichung zwischen den Partnern einer gegenseitigen Kommunikation.

Das betrifft auch körperliche Kommunikation. Ob Sie jemanden umarmen oder schlagen - ganz tief im Innern stellt man sich die Realität vor, und wie diese zwischen den Betroffenen kopiert wird. Die Rolle des Täters und des Opfers befinden sich beide in den Universa beider betroffenen Wesen.

Das macht es sehr einfach, die Reaktion der anderen Seite zu fühlen oder die entgegengesetzte Rolle zu duplizieren.

Das ist auch sehr wünschenswert, wenn die Kommunikation für beide Seiten wünschenswert ist.

Doch es öffnet die Türen zur Hölle, wenn die Kommunikation schädlich ist. Denn der Täter erschafft auch die Rolle des Opfers und umgekehrt. Beide könnten von da ab ständig zwischen beiden Rollen hin- und herspringen.

Daher gibt es die goldene Regel "Was Du nicht willst, daß man es Dir tu, das füg' auch keinem anderen zu". Aber man muß nicht nur bereit sein, die Tat zu akzeptieren, sondern die gesamte Erfahrung vom Gesichtspunkt des anderen aus. Es geht nicht darum, ob man es von seinem eigenen Gesichtspunkt her möchte, sondern ob man es vom Gesichtspunkt des anderen aus möchte, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

Gegenseitige Beeinflussungen finden ständig statt. Diese müssen nicht unbedingt beständig sein, und die Duplikationen müssen nicht unbedingt zwanghaft stattfinden.

Entscheidend ist hier das Nicht-Konfrontieren. Wenn man nicht bereit ist, die geschaffene Wirkung zu erleben - wenn man die entgegengesetzte Rolle nicht konfrontieren will - dann bleibt die Sache in der Schwebe und wartet auf einen.

Zunächst verwenden wir den positiven Aspekt davon, statt den negativen. Das haben wir ja schon beim Erinnern an angenehme Augenblicke getan. Wenn man sich auf den positiven Aspekt konzentriert, zieht das Aufmerksamkeit und Energie aus den negativen Momenten, so daß diese schwächer werden. So wird man selbst stärker, so daß man es leichter hat, wenn man die negativen Momente konfrontiert.

Zu Beginn führen wir abwechselnd die folgenden Anweisungen durch :

19.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, die sowohl für Sie als auch für jemand anders angenehm war.

19.1b) Durchlaufen Sie die Erfahrung vom Gesichtspunkt des anderen aus. Versuchen Sie zu fühlen, wie der andere sich gefühlt haben könnte.

19.2 Empfindungen der anderen

Diese Übung besteht darin, die Dinge vom Gesichtspunkt anderer Leute zu fühlen und zu erleben.

Wenn Sie nicht viel körperlichen Kontakt mit anderen haben, können Sie daran schrittweise in den nächsten Tagen oder Wochen arbeiten, sobald sich Gelegenheiten dazu bieten. Doch sollten Sie wirklich daran arbeiten, selbst wenn Sie aus praktischen Gründen schon zur nächsten Übung vorangehen.

Es geht hierbei um angenehme gegenseitige Beeinflussungen anderer und darum, deren Empfindungen und Eindrücke von ihrem Gesichtspunkt aus zu duplizieren.

Sie können dies tun, indem Sie sich einfach vorstellen, wie Sie für jemanden, zu dem Sie sprechen, aussehen oder wie Sie sich anhören. Die beste Wirkung erzielt man aber, wenn dabei eine Berührung stattfindet ; versuchen Sie, den Kontakt zu spüren, wie ihn der andere spürt.

Es ist ideal, wenn Sie hierfür einen Freund oder Partner haben, der es mit Ihnen durchführt ; dann können Sie eine Aktion immer wieder üben. Schütteln Sie einfach die Hände oder legen Sie Ihren Arm um dessen Schulter. Tun Sie das immer wieder und versuchen Sie jedesmal, wahrzunehmen, wie der andere es spürt.

Sie können das auch tun, indem Sie ein Tier streicheln - etwa eine Katze - und jedesmal die Empfindung von deren Seite spüren.

Ein guter Masseur oder ein Chiropraktiker tun das oft instinktiv. Sie versuchen zu fühlen, welche Wirkung sie verursachen, und das verbessert ihre Wirksamkeit und Genauigkeit.

Und Sie können ein wenig davon auch versteckt üben. Versuchen Sie einfach, zu fühlen, was der andere fühlt, wenn Sie Hände schütteln oder dergleichen.

Beim Geschlechtsakt erlebt man die Empfindungen anderer meist am stärksten. Wenn dabei Zärtlichkeit und Gefühl im Spiel ist und nicht nur einfache körperliche Lust, fühlen die Partner oft etwas von den Empfindungen des anderen, sogar wenn sie es gar nicht bewußt versuchen. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt, sollten Sie dies wirklich bewußt versuchen.

19.3 Karma

Vielleicht gab es eine Zeit, als Sie fühlten, daß Sie jemandem Schaden zugefügt haben. Es könnte böswilliger Schaden gewesen sein, ein Mißgeschick oder sogar, um andere zu schützen.

Falls dies nicht konfrontiert wurde, könnte es auf Sie lauern. Sie könnten es so eingerichtet haben, daß Sie die Wirkung erleben werden, die Sie selbst erschufen.

Eine einfache Lösung besteht darin, es jetzt zu konfrontieren, und die Auswirkung als bewußt geschaffenes geistiges Bild zu erleben. Sobald Sie es konfrontiert haben, werden Sie es nicht mehr mit sich herumtragen müssen ; Sie müssen dann auch nicht mehr im Unterbewußtsein planen, sich selbst in der Zukunft eine Lektion zu erteilen.

Natürlich sind viele Dinge im Moment nicht geladen. Vieles ruht noch. Das ist der Grund, warum Sie mit so vielem so lange davongekommen sind.

In Wirklichkeit ist dieser Mechanismus nicht wirksam und verbessert noch nicht einmal die Moral. Die ausgleichende Gerechtigkeit schlägt meist so viel später nach dem ursprünglichen Overt zurück, daß kein Lerneffekt und keine Verhaltensbesserung stattfindet.

Dies ist ein Mechanismus der Vergeltung. Falls Sie irgendwelche Vorbehalte haben, diesen aufzulösen, machen Sie sich bitte folgendes klar : Eine Person, die Dinge vom Gesichtspunkt anderer erleben kann, wird sich viel besser verhalten als jemand, der von einem Mechanismus beeinflußt wurde, der niemals richtig funktioniert hat.

Führen Sie dies wie folgt durch :

Wählen Sie ein Erlebnis aus, als Sie jemandem geschadet haben. Beginnen Sie mit leichteren Geschehnissen, insbesondere solchen, die Sie bedauerten - vielleicht ein unfreundliches Wort, oder als Sie die Gefühle eines anderen verletzt haben. Arbeiten Sie sich dann zu den schwereren voran, anstatt diese sofort aufzugreifen.

Sehen Sie sich das Erlebnis von der Seite des Opfers an, wobei Sie darauf schauen, wie es sich zu der Zeit fühlte.

Wenn sich dies nicht sofort mit etwas Erleichterung auflöst, dann nehmen Sie abwechselnd Ihre Handlung wahr und schauen diese vom Gesichtspunkt des anderen her an.

Wenn es anscheinend fester wird anstatt sich aufzulösen, dann suchen Sie nach einem früheren ähnlichen Geschehnis und behandeln es wie oben.

Wenn das Opfer zum Zeitpunkt der Tat nicht anwesend war ( etwa beim Beschädigen eines geparkten Autos ), dann stellen Sie sich vor, wie sie sich gefühlt haben könnten, als sie den Schaden entdeckten.

Wenn der Overt gegen eine Gruppe oder die Gesellschaft gerichtet war, stellen Sie sich einzelne Personen vor und welche Auswirkungen es auf sie gehabt haben könnte.

Behandeln Sie alle schädlichen Taten, die Ihnen einfallen, bis solche sich nicht mehr von selbst anbieten. Dann gehen Sie zum nächsten Abschnitt.

19.4 Die Seite des Opfers

Auch das Opfer kann von diesem Nicht-Konfrontieren betroffen sein und sich die entgegengesetzten Seite hereinziehen. Leute dramatisieren oft das, was ihnen angetan wurde, indem sie es anderen antun.

Beginnen Sie wieder mit sehr leichten Geschehnissen, wie etwa veralbert oder herabgesetzt zu werden. Arbeiten Sie sich dann schrittweise zu schwereren Erlebnissen voran.

Behandeln Sie sie wie oben. Stellen Sie sich die Seite des Täters vor und konfrontieren Sie dessen Gesichtspunkt ( der recht unangenehm sein könnte ) vollständig.

Wenn ein Geschehnis sich auflöst, sollten Sie konfrontieren können, es zu tun, aber Sie sollten keinen Drang und kein Verlangen haben, es zu tun. Es könnte Zeiten geben, wo Sie jemandem weh tun müssen ( z. B. wenn Sie einen Angreifer abwehren ). Daher sollten Sie imstande sein, alles zu tun, aber Sie sollten kein Bedürfnis und keinen Zwang dazu haben.

19.5 Mehr über Overts

Schauen Sie sich nun alle Bereiche an, in denen Sie ernste Probleme haben oder immer wieder in Schwierigkeiten kommen. Prüfen Sie, ob Sie da irgendeinen Schaden verursacht haben und lösen Sie ihn auf. Verwenden Sie dazu den Prozeß, der in 19.3 beschrieben ist.

Sie sollten wissen, daß dies nicht der einzige Grund ist, daß Ihnen etwas zustößt. Nicht alle unerwünschten Vorkommnisse ereignen sich, weil das eigene Karma mit einem "ein Hühnchen zu rupfen" hat. Dies ist nicht der einzige Grund für Schwierigkeiten in einem Bereich.

Aber wenn die Schwierigkeiten bestehen bleiben, obwohl Sie sich bemüht haben, diese zu konfrontieren und damit umzugehen, dann sind Overts einer der wahrscheinlichsten Ursachen.

Beim Prozessing sollten Sie im allgemeinen die Seite des Täters bevorzugen, weil sie zumindest ursächlich ist und nicht die Wirkungs-Position. Sie müssen auch konfrontieren, was Ihnen angetan wurde ; aber wenn Sie dabei zu lange verweilen, könnte es passieren, daß Ihre Umwelt Sie beeinflußt, statt daß Sie Kontrolle darüber übernehmen.

Der größte Teil Ihrer Umwelt entstammt dem Lauf des Lebens und wurde nicht durch ein Karma vorbestimmt. Wenn Sie einen ursächlichen Gesichtspunkt aufrechterhalten, haben Sie die Kontrolle. Wenn Sie einen Gesichtspunkt haben, daß Sie Wirkung sind, werden Sie von jeder frischen Brise umgeweht.

19.6 Zurückhaltungen ( englisch "Withholds" )

Wenn ein Geistwesen Dinge zurückhält, bremst es seine eigenen Taten und verringert seine Stärke.

Beachten Sie, daß "zurückhalten" etwas anderes ist als einfach "nicht sagen". Der Withhold ist ein aktives sich Zurückhalten. Niemand zwingt Sie, jedem alles, aber auch alles zu erzählen. Aber wenn Sie daran arbeiten, Dinge zurückzuhalten, dann halten Sie auch sich selbst zurück.

Es gibt eine Anzahl Gründe, warum jemand sich selbst zurückhalten könnte.

Der erste liegt in guten Absichten, ähnlich wie eine gut gemeinte Lüge. Man könnte zum Beispiel jemanden ermutigen, der zu malen begonnen hat, und seine tatsächliche Meinung über sein erstes Gemälde zurückhalten - in der Erwartung, daß das nächste Bild besser wird.

Als zweites wären gesellschaftliche Gründe zu nennen. Es könnte Dinge geben, die man nicht als schädliche Taten ansieht, aber die man aus dem einen oder anderen Grund nicht für gesellschaftlich akzeptabel hält. Meist sind das einfache Peinlichkeiten oder Nichtübereinstimmungen mit der Gesellschaft über das, was richtiges Verhalten ist. Aber im Extremfall kann es sich um lebensbedrohende Situationen handeln, wie bei den Juden unter Hitler.

Als drittes ist der offensichtliche Grund, daß man etwas getan hat, das man als schädlich oder unrecht ansieht. Man hat das Gefühl, es verstecken zu müssen. Hierbei gibt es zusätzliche Erscheinungen ( Schuldgefühle und Zurückschlagen, siehe oben ).

Aber alle drei können einem Schwierigkeiten machen, weil man etwas zurückhält.

Wenn Sie zuviel zurückhalten, schneiden Sie Ihre eigenen Kommunikationslinien ab. Abgeschnitte Kommunikationen führen, wie früher in diesem Buch besprochen wurde, zu Problemen und anderen Schwierigkeiten.

Außerdem introvertiert man sich durch seine Zurückhaltungen. Man nimmt einen Wirkungs-Gesichtspunkt ein, statt einen ursächlichen Gesichtspunkt. Dadurch hat man das Leben nicht mehr unter Kontrolle, sondern wird von ihm beeinflußt.

Außerdem ist Zurückhalten eine Art, sich zurückzuziehen. Das verursacht oft, daß man sich Motivatoren für seine Overts hereinzieht.

Daher ist es wünschenswert, das Zurückhalten vollständig zu beseitigen. Falls nötig, kann man sich entscheiden, etwas nicht zu erwähnen, ohne es aktiv zurückzuhalten. Dies ist auch nicht optimal, weil es sich einschränkend auf die Kommunikation auswirkt. Doch hat es nicht die Risiken einer wirklichen Zurückhaltung. Und in vielen Fällen werden Sie herausfinden, daß es besser ist, seine Zurückhaltungen zu bekennen. Aber es ist ideal, zuerst die Ladung der Zurückhaltungen loszuwerden ; Ihr Urteilsvermögen wird in den Bereichen, in denen Sie bedeutende Zurückhaltungen haben, getrübt sein.

Man kann das auf eine ähnliche Weise beheben, wie es in einem früheren Kapitel zum Thema Kommunikation erfolgte.

Nehmen Sie sich einen Stapel Papier und schreiben Sie Bekenntnisse. Geben Sie dabei ausführliche Einzelheiten an. Richten Sie das Schreiben an Leute oder Gruppen, vor denen Sie Dinge zurückhalten.

Behandeln Sie alles, was Sie möglicherweise von irgendjemand zurückhalten. Besonders schlechte Taten, aber auch das, von dem Sie denken, es sei gerechtfertigt oder zum Wohle der anderen.

Setzen Sie das solange fort, bis Sie das Gefühl haben, wirklich alles gesagt zu haben und daß Sie nichts verbergen oder zurückhalten. Sie sollten das Gefühl haben, daß Sie sich vollständig geöffnet und befreit haben. Bekenntnisse sind gut für die Seele.

Dann verbrennen Sie sie.

Danach schauen Sie sich neu und frisch an, von wem Sie Dinge zurückgehalten hatten.

Überlegen Sie, ob es nun angemessen wäre, die verschiedenen Dinge, die Sie zurückgehalten hatten, mitzuteilen. In einigen Fällen wird das so sein und Sie sollten das tun, um die Sache entgültig abzuschließen. In manchen Fällen könnte es sogar angemessen sein, die Sache irgendwie wiedergutzumachen oder eine Entschuldigung anzubieten. Das sollten Sie dann auch tun.

Und wenn das unpassend erscheint, Sie sich wohl darüber fühlen und Sie die Sache einfach so als erledigt betrachten können, ohne daß Ihre Aufmerksamkeit daran hängenbleibt, dann sollten Sie das so tun. Teilen Sie die Sache dann einfach nicht mit.

Aber wenn Sie das Gefühl haben, etwas zurückzuhalten oder schuldig zu sein, oder wenn es Sie drängt, den anderen anzugreifen oder ihn herabzusetzen, oder wenn Sie einen unkontrollierbaren Drang haben, darüber zu tratschen, dann befindet sich noch mehr Ladung in dem Bereich.

In diesem Fall ist entweder der obige Prozeß noch nicht beendet und es gibt da noch mehr zu tun, oder die unten beschriebene Erscheinung der verfehlten Zurückhaltung muß behandelt werden.

Überprüfen Sie zunächst den folgenden Abschnitt. Wenn der die Sache nicht vollständig auflöst, gehen Sie zurück und schreiben mehr Bekenntnisse auf. Verbrennen Sie diese dann, und kehren Sie zu diesem Schritt zurück.

19.7 Die verfehlte Zurückhaltung ( englisch "Missed Withhold" )

Wenn eine Zurückhaltung beinahe entdeckt wird, so wird sie aufgerührt. Und wenn man unsicher ist, ob es herausgefunden wurde oder nicht, dann wird es noch mehr aufgerührt. In diesem Fall spricht man davon, daß die Zurückhaltung verfehlt wurde. Jemand hat es beinahe herausgefunden ( oder hat es wirklich herausgefunden, aber Sie sind sich nicht sicher ), aber er hat es verfehlt.

Dies kann dazu führen, daß die Aufmerksamkeit daran hängenbleibt. Es ist eines der lästigsten Erscheinungen in diesem Bereich.

Man kann bezüglich der Person, die es verfehlt hat, kritisch werden. Dies ist nicht der einzige Grund für Kritik, aber ein üblicher. Man versucht, die Urteilsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der anderen Person zu mindern, weil sie die eigenen Missetaten bekannt machen könnte.

Achten Sie darauf, wenn jemand plötzlich und anscheinendohne Grund ( Sie haben nicht gerade sein Auto kaputtgefahren oder dergleichen ) Ihnen gegenüber sehr kritisch wird - Sie könnten gerade ein paar heiße Zurückhaltungen bei ihm verfehlt haben. Falls das der Fall ist, versuchen Sie am besten zu erraten, was es ist. Probieren Sie, es für den anderen sicher genug zu machen, so daß er mit Ihnen wirklich darüber sprechen kann.

Was Ihre eigenen verfehlten Zurückhaltungen betrifft : wenn Ihre Aufmerksamkeit auf eine solche fixiert ist oder Ihnen Schwierigkeiten macht, weil Sie Angst haben, entdeckt zu werden, dann müssen Sie das bereinigen. Und wenn dies zu irgendeiner Zeit geschieht, während Sie an sich selbst Prozesse durchführen, sollten Sie das sofort aufgreifen und es aus dem Weg schaffen - denn oft beansprucht es zuviel Aufmerksamkeit.

Um eine verfehlte Zurückhaltung zu bereinigen, schreiben Sie zuerst auf, was Sie getan haben. Dazu gehört die genaue Zeit und der genaue Ort, was getan wurde und alles weitere, was Sie diesbezüglich zurückhalten. Wenn jemand anders direkt geschädigt wurde, konfrontieren Sie auch seinen Gesichtspunkt, wie oben beschrieben.

Dann finden Sie heraus, wer die Zurückhaltung beinahe herausfand und was er hierbei tat. Wiederholen Sie dies und finden Sie, wer sonst es noch beinahe herausgefunden hat, bis die Ladung sich auflöst.

Wenn Sie es nicht zu einer Befreiung bringen können, suchen Sie nach einer früheren ähnlichen verfehlten Zurückhaltung.

Im vorigen Abschnitt wurde es bereits erwähnt : wenn die Ladung wirklich beseitigt ist, müssen Sie es dem Betroffenen nicht erzählen. Aber es könnte das Beste sein, es ihm zu sagen. Lösen Sie zuerst die Ladung auf, weil deren Anwesenheit Ihr Urteilsvermögen behindert. Sobald sie sich aufgelöst hat, schauen Sie sich die Sache auf geistig gesunde und vernünftige Weise an - von Ihrem eigenen Gesichtspunkt und von dem des anderen. Entscheiden Sie, was die optimale Vorgehensweise wäre.

Mit Ethik und Moral werden wir uns noch beschäftigen. Zur Zeit können Sie folgende Regel verwenden : werden Sie zuerst die Ladung los, und dann vertrauen Sie Ihrem Instinkt.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 20 : EIN SCHRITT WEITER HINAUS

An dieser Stelle versuchen wir, einen Schritt weiter aus dem Kampf und Konflikt herauszutreten, der oft als das tägliche Leben angesehen wird.

Aber es geht hier nicht darum, Verbindungen zu lösen und der Welt den Rücken zuzudrehen. Stattdessen ist das Ziel, aus dem Elend emporzusteigen und höhere Ebenen von Schönheit und Interesse zu erreichen.

20.1 Orte, an denen Sie nicht sind.

Dieser Prozeß besteht darin, daß Sie Ihre Augen schließen und Orte finden, an denen Sie nicht sind. Finden Sie viele viele Orte.

In einem gewissen Maße ist diese Frage ein Trick. Denn wenn Sie nachsehen, ob Sie irgendwo nicht sind, neigen Sie dazu, dorthin zu schauen. Wenn Sie dies tun, werden Sie feststellen, daß ihre Wahrnehmungen außerhalb Ihres Körpers sich zu verbessern beginnen.

Aber Sie üben hiermit auch die Wahrheit. Denn ursprünglich befanden Sie sich an keinem Ort. Das ist nur ein Spiel, das die Geistwesen spielen ; sie tun so, als wären Sie an dem Ort, an dem sie wahrnehmen und handeln.

Setzen Sie dies fort, bis Sie das Gefühl haben, exterior zu sein. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre Wahrnehmungen schwach oder unzutreffend sind.

Bei vielen der folgenden Prozesse werden Sie aufgefordert, sich in einer Stadt oder belebten Gegend umzuschauen. Dies tun Sie mit geschlossenen Augen, wobei Sie es "exterior" ansehen. Wenn Sie damit Schwierigkeiten haben, können Sie diesen Prozeß oder diejenigen in dem vergangenen Kapitel über Exteriorisation wiederholen. Es wird nicht erwartet, daß Ihre Wahrnehmungen gut sind. Finden Sie trotzdem die Dinge.

20.2 Angreifen

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtpunkt verwenden.

Wechseln Sie diese Anweisungen ab ; finden Sie ein paar Leute für jede Anweisung, bevor Sie zur nächsten gehen.

20.2a) Finden Sie ein paar Leute, von denen Sie nicht angegriffen werden.

20.2b) Finden Sie ein paar Leute, die von Ihnen nicht angegriffen werden.

20.2c) Finden Sie ein paar Leute, die sich nicht gegenseitig angreifen.

20.3 Haß

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtspunkt verwenden.

Wechseln Sie diese Anweisungen ab ; finden Sie ein paar Leute für jede Anweisung, bevor Sie zur nächsten gehen.

20.3a) Finden Sie einige Leute, von denen Sie nicht gehaßt werden.

20.3b) Finden Sie einige Leute, die von Ihnen nicht gehaßt werden.

20.3c) Finden Sie einige Leute, die sich gegenseitig nicht hassen.

20.4 Befehle

Führen Sie dies durch wie oben in 20.2 .

20.4a) Finden Sie einige Leute, die Ihnen keine Befehle geben.

20.4b) Finden Sie einige Leute, denen Sie keine Befehle geben.

20.4c) Finden Sie einige Leute, die anderen keine Befehle geben.

20.4d) Finden Sie einige Leute, die von anderen keine Befehle erhalten.

20.4e) Finden Sie einige Leute, die sich selbst keine Befehle geben.

20.5 Schöne Dinge

Führen Sie dies durch wie oben 20.2 .

20.5a) Finden Sie einige Dinge, die schön anzusehen sind.

20.5b) Finden Sie einige Dinge, die ein anderer schön anzusehen fände.

20.5c) Finden Sie einige Leute, die schöne Dinge anschauen.

20.5d) Finden Sie einige Leute, die anderen schöne Dinge zeigen.

20.6 Sicher

20.6a) Finden Sie einige Orte, an denen Sie sicher wären.

20.6b) Finden Sie einige Orte, an denen ein anderer sicher wäre.

20.6c) Finden Sie einige Orte, an denen Ihr Körper sicher wäre.

20.6d) Finden Sie einige Orte, an denen die Körper von anderen sicher wären.

20.7 Spiele

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtspunkt verwenden.

20.7a) Finden Sie ein wünschenswertes Spiel.

20.7b) Finden Sie ein nicht wünschenswertes Spiel.

20.8

20.8a) Welches Spiel wären Sie bereit, zu spielen ?

20.8b) Welches Spiel wäre ein anderer bereit, zu spielen ?

20.8c) Welches Spiel wären Sie bereit, einen anderen spielen zu lassen ?

20.9 Spiele erfinden

Sie müssen die Spiele nicht in Einzelheiten ausarbeiten. Erfinden Sie einfach Dinge und stellen Sie es sich bildlich vor - je wilder desto besser. Sie müssen nicht originell sein.

20.9a) Erfinden Sie ein wünschenswertes Spiel.

20.9b) Erfinden Sie ein nicht wünschenswertes Spiel.

20.10 Ziele

20.10a) Denken Sie an einige Ziele, die Sie nicht haben.

20.10b) Denken Sie an einige Ziele, die andere nicht haben.

20.10c) Denken Sie an einige Ziele, die Sie nicht für einen anderen haben.

20.10d) Denken Sie an einige Ziele, die ein anderer nicht für Sie hat.

20.10e) Denken Sie an einige Ziele, die ein anderer nicht für andere hat.

20.11 Mehr zum Thema Ziele

20.11a) Denken Sie an ein wünschenswertes Ziel.

20.11b) Denken Sie an ein nicht wünschenswertes Ziel.

20.11c) Denken Sie an ein Ziel, daß andere wünschenswert fänden.

20.11d) Denken Sie an ein Ziel, daß andere nicht wünschenswert fänden.

20.12 Emotionen

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtspunkt benutzen.

Finden Sie für jede der folgenden Emotionen eine Person, die diese Emotion fühlt. Stellen Sie eine Verbindung zu demjenigen her, und erleben Sie die Emotion einen Moment lang gemeinsam mit der Person. Dann lösen Sie die Verbindung und gehen zur nächsten Emotion.

Gehen Sie in der angegebenen Reihenfolge immer wieder durch die Emotionen durch. Sobald Sie sich wirklich gut darüber fühlen, anderer Leute Emotionen zu erleben, setzen Sie den Prozeß fort, bis Sie Fröhlichkeit erreichen. Dann beenden Sie den Prozeß bei Fröhlichkeit.

20.12a) Apathie

20.12b) Traurigkeit

20.12c) Furcht

20.12d) Wut

20.12e) Ablehnung

20.12f) Langeweile

20.12g) Konservatismus

20.12h) Fröhlickeit oder Begeisterung

20.13 Kontrolle

20.13a) Was wären Sie bereit, zu kontrollieren ?

20.13b) Was wären Sie bereit, unkontrolliert zu lassen ?

20.13c) Bei was wären Sie bereit, es einen anderen kontrollieren zu lassen ?

20.13d) Bei was wären Sie bereit, daß ein anderer es unkontrolliert läßt ?

20.13e) Was wäre ein anderer bereit, zu kontrollieren ?

20.13f) Was wäre ein anderer bereit, unkontrolliert zu lassen ?

20.14 Bewußtsein

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtspunkt benutzen.

Finden Sie Leute und beschließen Sie mehr Bewußtsein in sie hinein ( beabsichtigen Sie, daß sie sich bewußter werden ).

20.15 Besser gehen

Schauen Sie sich in einer großen Stadt oder belebten Gegend um, wobei Sie einen Exterior-Gesichtspunkt benutzen.

Finden Sie Leute und beschließen Sie, daß es ihnen im Leben besser geht.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 21 : AFFINITÄT, REALITÄT UND KOMMUNIKATION

Affinität ( oder Gernhaben ), Realität ( oder Übereinstimmung ) und Kommunikation bilden ein zusammenhängendes Dreieck, daß sich als Ganzes ausdehnt oder schrumpft. Diese Erscheinung ist so üblich, daß Scientology es als ARK-Dreieck bezeichnet.

Wenn das ARK für etwas zunimmt, dann erreicht man auch ein größeres Verstehen. Daher gibt es auch die Gleichung ARK = Verstehen. Eine nützliche Technik für Lehrer besteht darin, das ARK der Lernenden für das Thema zu steigern. Dann verstehen sie es leichter. Die Techniken aus dem Kapitel über das Lernen beruhen tatsächlich auf dieser Idee : der Steigerung des ARK in dem Bereich, der zu lernen ist.

Wir haben es hier wieder mit gegenseitiger Beeinflussung zu tun. Wenn Sie mehr Kommunikation betreiben, werden Sie den Gesprächspartner mehr mögen und engere Übereinstimmung erlangen. Dadurch nimmt Ihre Neigung zu, noch mehr Kommunikation mit ihm zu betreiben.

Dies ist keine absolute Tatsache. Dadurch, daß Sie Kommunikation betreiben, sind Sie nicht gezwungen, übereinzustimmen. Aber es gibt einen Trend in diese Richtung, weil Sie einfach mehr herausfinden und Ihr Verstehen erhöhen.

Diese Faktoren des ARK kann man sich so vorstellen, als ob sie zwischen Wesen hin- und herströmen oder ausgetauscht werden. Leute betreiben Kommunikation, sie mögen einander, sie stimmen miteinander überein usw. Oder sie brechen und lehnen diese Verbindungen ab.

Manchmal geschieht dieses Brechen aus einem guten Grund. Üblicherweise kommt es aber aus mechanischen Gründen zustande und war weder nötig noch erwünscht.

Das Problem liegt darin, daß diese Faktoren miteinander verknüpft sind. Wenn zum Beispiel eine Kommunikation versehentlich abgeschnitten wird, gibt es plötzlich auch kein Gernhaben und keine Übereinstimmung.

Außerdem könnte man sagen, daß damit geistige Energie in Verbindung steht. Wenn das ARK plötzlich abgeschnitten wird, neigt diese Energie dazu, auf einen zurückzufallen. Dadurch entstehen sozusagen geistige Narben, wo weitere Brüche leichter entstehen können. Diese beziehen ihre Kraft von der Ansammlung früherer ähnlicher Brüche.

Wenn jemand beispielsweise oft erlebt hat, daß seine Affinität zurückgewiesen wurde, wird er diesbezüglich überempfindlich. Beim kleinsten Anzeichen von Zurückweisung wird er verstimmt. Die Lösung besteht darin, die früheren Zurückweisungen zu konfrontieren, denn daher kommt der größte Teil der Verstimmung.

Man kann eine Strömung ebenso leicht durch Aufzwingen brechen wie durch Verhindern. Zu viel von etwas kann genau so unerwünscht sein wie zu wenig. Bei den meisten Leuten ist es ein heißer "Knopf", zu einer Übereinstimmung gezwungen zu werden ; das verursacht oft einen sofortigen ARK-Bruch.

Diese ARK-Brüche sind nicht wünschenswert, denn das Ausmaß der Verstimmung steht meist in keinem Verhältnis zu der direkten Ursache.

Stellen wir uns vor, es gab ein spezielles Aufzwingen oder Verhindern von Affinität, Realität oder Kommunikation. Vielleicht hätte man es auf eine geistig gesunde und vernünftige Art beheben können, wenn derjenige es in dem Moment, als es geschah, konfrontiert hätte. Aber die geistige Ladung früherer Vorkommnisse wurde aufgerührt, und derjenige wurde stattdessen verstimmt.

Und bei der Verstimmung wurden alle drei Faktoren negativ. Nun brach die Kommunikation ab, es gab keine Übereinstimmung und derjenige mochte die Person oder Gruppe nicht mehr, um die es ging. Nun ist es schwierig, festzustellen, was zuerst verkehrt lief ; denn jetzt sind auch andere Dinge verkehrt.

Und da derjenige jetzt verstimmt ist, stellt er sich ungeschickt an und macht Fehler und alles wird schlimmer. Einer verstimmten Person wird fast immer geraten, sich zu beruhigen, weil die Dinge dann besser werden. Aber daß geschieht dann meist so, daß die Verstimmung verdrängt wird, statt die darin verwickelten Faktoren zu konfrontieren. Das läßt verborgene Ladung zurück, die später wieder ausgelöst werden kann.

Diese unsichtbare Ladung drückt einen herunter und führt zu einem unglücklichen Leben.

Sie löst sich auf, wenn man die zugrundeliegenden Momente findet, als Affinität, Realität und Kommunikation erzwungen oder verhindert wurden, was die Verstimmungen ausgelöst hatte. Besonders wirksam ist es, den ersten Moment zu finden, als es in diesem Leben oder sogar früher geschah. Denn spätere Ereignisse hängen an den früheren Vorkommnissen fest.

Wir gehen das an, indem wir einfache Erinnerungsprozesse in den verschiedenen Bereichen verwenden. Jede Gruppe von Prozessen sollte fortgesetzt werden, bis die Ladung in dem Bereich wegfällt.

Falls irgendeiner hiervon Ihnen Schwierigkeiten macht, weil er zuviel Ladung aufwühlt : konzentrieren Sie sich darauf, genaue Vorkommnisse zu finden und gehen Sie so früh wie möglich zurück.

21.1 Erzwungene Affinität

Hier geht es um Momente, als Affinität oder Gernhaben erzwungen wurde. Dies könnte beinhalten, daß darauf bestanden oder es gefordert wurde, oder jede Art des Bedrängens.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.1.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand etwas oder jemanden mochte.

21.1.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie etwas oder jemand mochten.

21.1.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer etwas oder jemand mochte.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar so :

21.1.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand Sie mochte.

21.1.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie ihn mochten.

21.1.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer ihn mochte.

21.2 Verhinderte Affinität

Hier geht es um Momente, als Affinität oder Gernhaben behindert wurden. Dies könnte Ablehnung oder Zurückweisung mit einschließen.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.2.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand etwas oder jemanden nicht mochte.

21.2.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie etwas oder jemand nicht mochten.

21.2.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer etwas oder jemand nicht mochte.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar so :

21.2.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie die Affinität eines anderen zurückwiesen.

21.2.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand ihre Affinität zurückwies.

21.2.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand die Affinität eines anderen zurückwies.

21.3 Positive Affinität

Nun schließen wir dies mit Erinnerungen an positive Affinität ab.

21.3a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie jemanden mochten.

21.3b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als ein anderer Sie mochte.

21.3c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand einen anderen mochte.

21.4 Erzwungene Übereinstimmung

Hier geht es um Momente, als Übereinstimmung oder Realität erzwungen wurden. Das könnte beinhalten, daß darauf bestanden oder es gefordert wurde, oder jede Art des Bedrängens.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.4.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand mit etwas oder jemand übereinstimmte.

21.4.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie mit etwas oder jemand übereinstimmen.

21.4.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer mit etwas oder jemand übereinstimmt.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar so :

21.4.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand mit Ihnen übereinstimmt.

21.4.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie mit ihm übereinstimmten.

21.4.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer mit ihm übereinstimmte.

21.5 Verhinderte Übereinstimmung

Hier geht es um Momente, als Übereinstimmung oder Realität verhindert wurden. Dies könnte Ablehnung oder Zurückweisung mit einschließen.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.5.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand mit etwas oder jemand nicht übereinstimmt.

21.5.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie mit etwas oder jemand nicht übereinstimmten.

21.5.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer mit etwas oder jemand nicht übereinstimmte.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar so :

21.5.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie die Realität eines anderen zurückwiesen oder sich weigerten, mit ihm übereinzustimmen.

21.5.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand ihre Realität zurückwies oder sich weigerte, mit Ihnen übereinzustimmen.

21.5.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand die Realität eines anderen zurückwies oder sich weigerte, mit ihm übereinzustimmen.

21.6 Positive Übereinstimmung

Nun schließen wir dies mit Erinnerungen an positive Übereinstimmung ab.

21.6a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie mit jemand übereinstimmten.

21.6b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand mit Ihnen übereinstimmte.

21.6c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand mit einem anderen übereinstimmte.

21.7 Aufgezwungene Kommunikation

Hier geht es um Momente, als Kommunikation aufgezwungen wurde. Das könnte beinhalten, daß darauf bestanden oder es gefordert wurde, und jede Art von Bedrängnis.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.7.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand mit etwas oder jemand Kommunikation betrieb.

21.7.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie mit etwas oder jemand Kommunikation betrieben.

21.7.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer mit etwas oder jemand Kommunikation betrieb.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar :

21.7.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand mit Ihnen Kommunikation betrieb.

21.7.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie mit ihm Kommunikation betrieben.

21.7.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer mit ihm Kommunikation betrieb.

21.8 Verhinderte Kommunikation

Hier geht es um Momente, als Kommunikation verhindert wurde. Dies könnte Ablehnung oder Zurückweisung mit einschließen.

Diese Anweisungen werden abwechselnd gegeben.

21.8.1a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß jemand nicht mit etwas oder jemand Kommunikation betrieb.

21.8.1b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß Sie nicht mit etwas oder jemand Kommunikation betrieb.

21.8.1c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand darauf bestand, daß ein anderer nicht mit etwas oder jemand Kommunikation betrieb.

Als nächstes führen Sie dies personenbezogen durch, und zwar :

21.8.2a) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie die Kommunikation eines anderen zurückwiesen.

21.8.2b) Erinnern Sie sich an eine Zeit, als jemand Ihre Kommunikation zurückwies.

21.8.2c) Erinnern Sie sich an eine Zeit, a