SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 24 : UNTERDRÜCKUNG

Ab und zu gibt es jemanden, der versucht, Ihr Leben unglücklich zu machen.

Wenn Sie in einem guten Zustand sind, werden Sie einfach mit der Person und / oder der Situation, die sie erschafft, fertig. Manchmal kann man Feinde besiegen, Sie können jemand vergraulen, oder Sie halten Ihre Position, und schließlich hört derjenige damit auf.

Aber manchmal wird jemand durch einen Angreifer überwältigt, sei dieser Angriff nun offen oder versteckt. In diesem Fall ist es oft am besten, sich zurückzuziehen und Ihre Kräfte an einem sicheren Ort zu sammeln ( mit Abstand zu dem überwältigenden Einfluß ). Das soll keine Ermutigung zum Weglaufen sein ; auf lange Sicht werden Sie den Dingen ins Auge sehen müssen. Aber manchmal ist es eine brauchbare kurzfristige Lösung, um sozusagen erst einmal Atem zu holen.

Es kann viele Gründe für Angriffe geben. Manche Leute wollen jeden versklaven und beherrschen. Manche stecken in alten Erlebnissen fest, die ihnen das Gefühl geben, jeder sei ihr Feind. Aber meist stehen persönliche Interessen dahinter und Leute, die sich über die Konkurrenz anderer hinwegsetzen wollen - in einer Welt, wo der Stärkere den Schwächeren zu fressen scheint.

Offene Angriffe sind sichtbar. Wahrscheinlich haben Sie schon eine gewisse Übung darin, damit umzugehen.

Aber versteckte Angriffe sind nicht so offensichtlich. Sie bestehen aus Bemühungen zu beherrschen, zu kontrollieren und auf eine unterschwellige Art herabzusetzen. Oft geschieht das mit einem Lächeln, und plötzlich hat man, bildlich gesprochen, ein Messer im Rücken.

Der deutlichste Hinweis hierfür ist dies : sobald Ihnen etwas besser gelingt, tut der versteckte Angreifer sein Bestes, damit es mit Ihnen abwärts geht. Man sagt, diese Person ist für Sie unterdrückerisch, weil sie versucht, Ihre Fortschritte und gewonnenen Fähigkeiten zu unterdrücken.

So eine Person arbeitet daran, Sie herabzusetzen, weniger aus Ihnen zu machen, Sie zu stoppen, Ihr Vertrauen auszuhöhlen, Sie niederzudrücken und zu entmutigen. Gleichzeitig stellt man oft fest, daß die Person versucht, einen unter ihre Kontrolle zu bringen und von sich abhängig zu machen.

Unglücklicherweise leben wir in einer Welt der Konkurrenz und Beherrschung. Manche Leute sehen es als ihr Recht an, Sie zu kontrollieren. Und wenn sie feststellen, daß Sie der Kontrolle entkommen, beginnen sie damit, Sie kleiner zu machen.

Einige Eltern tun dies, wenn ihre Kinder anscheinend zu schnell erwachsen und zu unabhängig werden.

Einige Chefs oder Vorgesetzte tun das, wenn ein Untergebener anscheinend zu schnell aufsteigt und für sie eine Konkurrenz darstellen könnte.

Es gibt Fälle, wenn jemand beginnt, Sie aktiv zu unterdrücken, obwohl die Person sich sonst im allgemeinen nicht so verhält. Manchmal liegt dem einfach nur die Furcht zugrunde, jemanden zu verlieren, von dem man abhängig ist.

Ihre beste Lösung besteht darin, in einem hinreichend guten Zustand zu sein, so daß man Sie nicht herabsetzen oder zurückhalten kann. Sie sollten genug Fähigkeiten bezüglich Kommunikation haben, um mit der Situation fertig zu werden.

Ihr letztes Mittel ist der Rückzug, wie Sie das auch bei einem offensichtlichen Angreifer tun würden. Das läßt etwas zurück, dem man später ins Auge sehen muß. Doch ist das besser, als ständig zu Boden getrampelt zu werden.

Der Mittelweg besteht darin, darum zu kämpfen, nicht geschlagen zu werden. Gleichzeitig arbeitet man daran, seinen Konfront und seine Fähigkeit zu steigern, mit der Person, die einen gerade unterdrückt, fertig zu werden.

Dieses Kapitel enthält einige Prozesse, um Ihnen dabei zu helfen.

Die orthodoxe Scientology hat zur Zeit eine etwas fanatische Einstellung zum Thema Unterdrückung und unterdrückerische Personen ( englische Abkürzung SP ). Sie können das unbeachtet lassen. Verwenden Sie die praktische Regel : arbeitet jemand aktiv daran, Sie zu unterdrükcen ( unten zu halten ) oder nicht ?

Und denken Sie daran, daß viele Auseinandersetzungen nur durch falsche Informationen, mißverstandene Absichten oder ungerechtfertigte Vorurteile zustande kommen. Diese Dinge können mit guter Kommunikation behoben werden.

Jeder stößt mal auf eine Person, die nicht das Beste für einen im Sinn hat. Wir beginnen daher mit einigen allgemeinen Prozessen. Diese sind hilfreich, selbst wenn Sie gerade nicht mit jemandem Schwierigkeiten haben, der versucht, Ihren Fortschritt zu unterdrücken.

24.1 Stops

Wenn man jemanden stoppt, so geschieht das nicht immer aus böser Absicht ( manchmal muß man jemanden schützen ), aber es ist nicht ungewöhnlich.

a) Finden Sie eine Zeit, als jemand Sie stoppte.

b) Finden Sie eine Zeit, als Sie jemand stoppten.

c) Finden Sie eine Zeit, als jemand einen anderen oder andere stoppte.

d) Finden Sie eine Zeit, als Sie sich selbst stoppten.

24.2 Kritik

Es gibt konstruktive Kritik, aber die enthält meist eine Menge hilfreicher Ermutigung zusammen mit der Kritik. Viele Kritik entsteht durch Verstimmungen, mit denen wir uns in einem früheren Kapitel beschäftigten. Aber manchmal steht hinter Kritik keine gute Absicht.

a) Finden Sie eine Zeit, als jemand Sie kritisierte.

b) Finden Sie eine Zeit, als Sie jemand anderen kritisierten.

c) Finden Sie eine Zeit, ale jemand einen anderen oder andere kritisierte.

d) Finden Sie eine Zeit, als Sie sich selbst kritisierten.

24.3 Nichts aus etwas machen

Eine gute Art, jemanden unten zu halten, besteht darin, all seine Bemühungen zu Nichts ( zunichte ) zu machen.

a) Finden Sie eine Zeit, als jemand aus Ihnen Nichts machte.

b) Finden Sie eine Zeit, als Sie aus jemand anderem Nichts machten.

c) Finden Sie eine Zeit, als jemand anders aus einem anderen oder aus anderen Nichts machte.

d) Finden Sie eine Zeit, als Sie aus sich selbst Nichts machten.

24.4 Erkennen

Nun wollen wir schauen, ob jemand Sie unterdrückt.

Es könnte auch jemand geben, der Sie in Ihrer Kindheit sehr stark unterdrückte. Diese Person könnte Sie immer noch beeinflussen, selbst wenn sie nicht mehr da ist.

Schreiben Sie die Antworten auf die folgenden Fragen nieder. Wenn nötig, geben Sie mehrere Antworten auf eine Frage, bis Sie das Gefühl haben, daß Sie jede Frage vollständig beantwortet haben.

a) Gibt es jemand, bei oder kurz nach dessen Anwesenheit Sie krank werden ?

b) Gibt es jemand, der Sie ständig kritisiert ?

c) Gibt es jemand, der Ihnen stets erzählt, wie schlecht andere Leute sind ?

d) Gibt es jemand, der Sie ständig stoppt ?

e) Gibt es jemand, der Sie ständig herabsetzt ?

f) Gibt es jemand, der ständig falsche Informationen gibt ?

g) Gibt es jemand, der Ihre Bemühungen zunichte macht ?

Wenn derselbe Name auf einer Anzahl dieser Listen auftauchte, dann sollten Sie die Person in die folgenden Anweisungen einsetzen und die Prozesse durchführen.

Wenn ein Name auf mehr als 3 Listen auftauchte, dann sollten Sie bezüglich jeder dieser Personen nacheinander die vollständige Gruppe von Prozessen durchführen.

Sie müssen an dieser Stelle nicht beurteilen, ob die Person Ihnen gegenüber wirklich unterdrückerisch ist.

Da sie auf mehreren der obigen Listen erscheint, ist genug Ladung vorhanden, so daß das Durchführen der Prozesse wertvoll ist. Manchmal kommt man in schlechte Situationen oder Spiele mit Leuten, die ansonsten gute Absichten haben. Es ist nützlich, in jedem Fall alle Unterdrückung zu behandeln, die stattgefunden hat.

24.5 Hilfe

Sie könnten es merkwürdig finden, jemandem zu helfen, der Sie unterdrückt hat. Dies hilft aber wirklich, die Barrieren des Hasses zu beseitigen und Ihren Konfront bezüglich der Person zu steigern.

Das Endergebnis ist nicht unbedingt, daß Sie demjenigen nun helfen. Hier geht es nur um die Wiederherstellung der freien Wahlmöglichkeit. In jedem Fall werden Sie es nun leichter finden, denjenigen zu konfrontieren.

a) Wie könnten Sie _____ helfen ?

b) Wie könnte _____ Ihnen helfen ?

c) Wie könnte _____ anderen helfen ?

d) Wie könnten andere _____ helfen ?

24.6 Probleme

a) Welches Problem war _____ für Sie ?

b) Was haben Sie diesbezüglich unternommen ?

c) Welches Problem waren Sie für _____ ?

d) Was hat _____ diesbezüglich unternommen ?

e) Welches Problem war _____ für einen anderen ?

f) Was hat der andere diesbezüglich unternommen ?

g) Welches Problem waren andere für _____ ?

h) Was hat _____ diesbezüglich unternommen ?

24.7 Zurückhaltungen

a) Was haben Sie _____ nicht gesagt ?

b) Was hat _____ nicht zu Ihnen gesagt ?

c) Was hat _____ nicht zu anderen gesagt ?

24.8 Schädliche Handlungen

a) Was haben Sie _____ getan ?

b) Was hat _____ Ihnen getan ?

c) Was haben andere _____ getan ?

d) Was hat _____ anderen getan ?

24.9 Herabsetzung

a) Wie hat _____ Sie herabgesetzt ?

b) Wie haben Sie _____ herabgesetzt ?

c) Wie hat _____ andere herabgesetzt ?

d) Wie haben andere _____ herabgesetzt ?

24.10 Verstimmungen

Jeder dieser 3 Prozesse hat 6 abwechselnde Anweisungen. Führen Sie sie einfach wie jeden anderen Erinnerungsprozeß durch ; manchmal könnte es jedoch sein, daß Ihnen auf eine Anweisung nichts einfällt.

24.10.1 Affinität

a) Gab es eine Zeit, als Sie die Affinität von _____ zurückwiesen ?

b) Gab es eine Zeit, als _____ Ihre Affinität zurückwies ?

c) Gab es eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß _____ Sie mag ?

d) Gab es eine Zeit, als _____ darauf bestand, daß Sie ihn/sie mögen ?

e) Gab es eine Zeit, als Sie _____ mochten ?

f) Gab es eine Zeit, als _____ Sie mochte ?

24.10.2 Kommunikation

a) Gab es eine Zeit, als Sie die Kommunikation von _____ zurückwiesen ?

b) Gab es eine Zeit, als _____ Ihre Kommunikation zurückwies ?

c) Gab es eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß _____ Ihnen zuhört ?

d) Gab es eine Zeit, als _____ darauf bestand, daß Sie ihm/ihr zuhören ?

e) Gab es eine Zeit, als Sie in guter Kommunikation mit _____ waren ?

f) Gab es eine Zeit, als _____ in guter Kommunikation mit Ihnen war ?

24.10.3 Übereinstimmung

a) Gab es eine Zeit, als Sie sich weigerten, mit _____ übereinzustimmen ?

b) Gab es eine Zeit, als _____ sich weigerte, mit Ihnen übereinzustimmen ?

c) Gab es eine Zeit, als Sie darauf bestanden, daß _____ mit Ihnen übereinstimmte ?

d) Gab es eine Zeit, als _____ darauf bestand, daß Sie mit ihm/ihr übereinstimmten ?

e) Gab es eine Zeit, als Sie mit _____ übereinstimmten ?

f) Gab es eine Zeit, als _____ mit Ihnen übereinstimmte ?

Die Methode für die Behandlung von Verstimmungen ( ARK-Brüche ), die in einem früheren Kapitel angegeben ist, können Sie auch verwenden.

24.11 Sicher

a) Wo wäre _____ sicher ?

b) Wohin könnten Sie _____ bringen, so daß er sicher wäre ?

24.12 Ursache

a) Was könnten Sie bezüglich _____ konfrontieren ?

b) Für welche Tat von _____ könnten Sie verantwortlich sein ?

c) Worüber bezüglich _____ könnten Sie ursächlich sein ?

24.13 Vorstellungen

Stellen Sie sich bildlich Szenen vor, in denen Sie erfolgreich mit _____ umgehen, oder schreiben Sie sie auf. Arbeiten Sie dabei Methoden aus, mit der Person umzugehen. Berücksichtigen Sie alle möglichen Schwierigkeiten, die dabei auftauchen könnten.

24.14 Zusammenfassung

Die obigen Schritte 24.5 bis 24.12 sollten Ihnen helfen, die Person zu konfrontieren und mit ihr umzugehen, so daß sie Ihren Fortschritt im Leben nicht länger unterdrückt.

Wenn Sie immer noch nicht mit der Person umgehen können und sie Sie ernsthaft herunterdrückt, sollten Sie sich vielleicht besser zurückziehen und den unterdrückerischen Einfluß verlassen - zumindest solange, bis Sie etwas mehr Kraft aufbauen konnten.

Aber wenn Sie sich auf diese Weise zurückziehen, stellen Sie sicher, daß Sie nicht dem unterdrückerischen Einfluß die Schuld an Ihrem Zustand geben. Das ist tödlich, weil Sie damit die Kontrolle an eine äußere Einflußquelle übergeben, die Ihnen feindselig gesinnt ist.

In Wirklichkeit wechseln Ursache- und Wirkungspunkte sich ständig ab. Andere Leute können Ihnen helfen oder Sie behindern. Aber dies kann man willentlich verschieben. Sie müssen den ursächlichen Gesichtspunkt einnehmen, um imstande zu sein, die Dinge nach Ihren Vorstellungen zu ändern. Wenn Sie den Wirkungs- Gesichtspunkt einnehmen, um damit jemand anderem die Schuld zu geben, dann bringen Sie sich selbst in die Falle.

Es ist angenehm, in einer hilfreichen Beziehung den Wirkungspunkt einzunehmen. Es ist reinster Masochismus, in einer schädlichen Beziehung den Wirkungspunkt einzunehmen.

Wenn Sie mit der Person weiterhin Schwierigkeiten haben oder einfach etwas beim zweiten Durchgang durch das Buch dazulernen wollen, tun Sie dies : suchen Sie auch nach früheren Leben, in denen Sie dasselbe Geistwesen kannten, und führen Sie einige oder alle obige Prozesse bezüglich dieses Zeitraums durch.

24.15 Anmerkung zu einer Unsitte in der orthodoxen Scientology

Die orthodoxe Scientology hat eine Zeit durchgemacht, in der Hexenjagden und Erklärungen verschiedener Leute als unterdrückerische Person erfolgten.

Dies wurde als Mittel benutzt, um äußere Einflüsse für Dinge schuldig zu machen, die schief liefen. Wie oben erwähnt, ist dies tödlich, weil es dem äußeren Faktor Verantwortung zuschreibt.

Es mag Situationen geben, wenn eine Organisation jemanden als unerwünschte Person bezeichnen muß und sie davon fernhält, weil sie die Organisation niederbrennen will oder dergleichen.

Das hat nichts mit individueller Unterdrückung oder deren Abwesenheit zu tun. Bringen Sie diese zwei Dinge nicht durcheinander.

Und trauen Sie keiner Organisation, die ständig nach Sündenböcken sucht. Eine geistig gesunde Organisation findet gelegentlich mal eine Person, die Schwierigkeiten macht, und bringt dies in Ordnung. Aber man sitzt nicht ständig herum und schiebt diesen Leuten die Schuld für den Zustand der Organisation in die Schuhe.

SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 25 : RECHTFERTIGUNGEN UND VERANTWORUNG

Hier wenden wir uns an verschiedene Dinge, bei denen es um zwanghaftes Tun oder das Vermeiden von Tun geht.

Besonders wichtig ist auf dieser Stufe die Bereitschaft, verantwortlich zu sein. Das bedeutet nicht, daß man Schuld hat. Es bedeutet, ursächlich zu sein.

25.1 Rechtfertigungs-Prozess

Wenn man absichtlich oder irrtümlich Dinge tut, die man falsch findet, dann versucht man oft, diese Taten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.

Das führt nicht nur dazu, daß der Schaden fortbesteht. Es zwingt denjenigen auch dazu, sich an verschiedenen fixen Ideen festzuhalten, denn diese benötigt er, um seine Rechtfertigungen zu unterstützen. Das verzerrt seine Sichtweise der Welt und beeinträchtigt sein Denken. Es bringt ihn auch dazu, unerwünschte Dinge zu tun, um seine Rechtfertigungen zu unterstützen oder zu beweisen.

a) Was hat ein anderer Ihnen getan ?

b) Wie hat er das gerechtfertigt ?

c) Was haben Sie einem anderen getan ?

d) Wie haben Sie das gerechtfertigt ?

e) Was hat ein anderer anderen getan ?

f) Wie hat er das gerechtfertigt ?

25.2 Entschuldigungen

a) Was benutzen Sie als eine Entschuldigung ?

b) Was benutzen andere als eine Entschuldigung ?

c) Wie könnten Sie ohne Entschuldigungen überleben ?

d) Wie könnten andere ohne Entschuldigungen überleben ?

25.3 Verbesserung

a) Was sind Sie bereit, zu verbessern ?

b) Bezüglich was sind Sie bereit, daß ein anderer es verbessert ?

c) Bezüglich was wäre ein anderer bereit, daß Sie es verbessern ?

d) Bezüglich was wäre ein anderer bereit, daß Sie es verbessern ?

25.4 Verantwortung

a) Wofür könnten Sie verantwortlich sein ?

b) Wofür könnte ein anderer verantwortlich sein ?

c) Bezüglich was wäre es in Ordnung, unverantwortlich zu sein ?

d) Bezüglich was wäre es für einen anderen in Ordnung, unverantwortlich zu sein ?

Führen Sie dann auch durch :

a) Finden Sie eine Zeit, als Sie dazu gebracht wurden, verantwortlich zu sein.

b) Finden Sie eine Zeit, als Sie einen anderen dazu brachten, verantwortlich zu sein.

c) Finden Sie eine Zeit, als jemand anders einen anderen oder andere dazu brachte, verantwortlich zu sein.

Dann führen Sie durch :

a) Denken Sie an die Freude, verantwortlich zu sein.

b) Denken Sie an die Freude, unverantwortlich zu sein.

Setzen Sie diesen letzten Prozeß fort, bis alle Gefühle einer irrsinnigen Heiterkeit sich aufgelöst haben.

25.5 Mehr Verantwortung

Gehen Sie im Freien umher. Finden Sie Dinge, für die Sie bereit wären, verantwortlich zu sein.

Wenn Sie sich gut darüber fühlen, finden Sie Dinge, für die Sie bereit wären, die Verantwortung mit anderen zu teilen.

25.6 Beherrschen und Überleben

Wir sind uns eine lange Zeit gegenseitig an die Kehlen gegangen. Dem lag die irrtümliche Idee zugrunde, daß es nur einen Sieger gibt und daß nur einer überleben wird, und daß dann alle anderen unter ihm zerschmettert sind.

Es gibt Selbstlosigkeit, aber Konflikte sind ständig an der Tagesordnung.

Wir wollen etwas Belastung davon entfernen.

Es geht hier einfach darum, Ihre Taten ohne Rechtfertigung oder Bedauern zu konfrontieren. Um diese Belastung auszugleichen, werden wir es damit abwechseln, positive Dinge zu finden.

25.6.1

a) Wie haben Sie andere beherrscht ?

b) Finden Sie eine Art, andere zu fördern.

25.6.2

a) Wie haben Sie andere gestoppt ?

b) Finden Sie eine Art, anderen dabei zu helfen, sich weiterzuentwickeln.

25.6.3

a) Wie haben Sie das Überleben anderer verringert ?

b) Finden Sie eine Art, das Überleben anderer zu unterstützen.

25.7 Überlegenheit

Beim grundlegende Spiel dieses Universums geht es um Überlegenheit und Beherrschung.

Das ist nicht das einzige mögliche Spiel. Es gibt Spiele auf viel höherer Stufe. Doch dieses Spiel ist unmittelbarer Bestandteil eines Universums, in dem physikalische Gesetze und Gewalt über Ästehtik und Vernunft herrschen.

Jeder von uns hat etwas, durch das wir beweisen, daß wir anderen überlegen sind. Das ist ein grundlegendes Merkmal, an dem wir sehr viel mehr gearbeitet haben als an allem anderen. Daher werden Sie in dieser Sache gut sein.

Es wird etwas sein wie "heilig sein" oder "gut" oder "stark" oder "intelligent" oder etwas ähnliches, wodurch Sie sich selbst besser machen als andere.

Sogar die erleuchteten Wesen, denen es gelungen ist, sich von dem Spiel des Beherrschens fernzuhalten haben so etwas. Der Unterschied besteht darin, daß sie sich dazu entschieden haben, es nicht gegen andere zu verwenden.

Erkennen Sie bitte, daß dies ein sich selbst zerstörendes Spiel ist. Wenn Sie sich zu dem Spiel entschließen, Ihre beste Eigenschaft gegen andere zu benutzen, wird sie schließlich verfallen - wegen des Schadens, den Sie damit anrichten. Und daher müssen Sie diese Eigenschaft schließlich aufgeben und zu etwas überwechseln, daß nicht so sehr verfallen ist.

Als ein Ergebnis davon wird sich diese Sache nur über eine begrenzte Zahl von Leben erstrecken. Wenn Sie weit genug zurückgehen, finden Sie etwas anderes, daß Sie einmal benutzt haben und dann aufgegeben haben.

In diesem speziellen Fall geht es also nur um Ihr jetziges Leben.

FÜHREN SIE DEN REST DIESES SCHRITTES NICHT DURCH, ES SEI DENN

A. SIE FÜHLEN SICH GUT

B. DIE FRÜHEREN PROZESSE IN DIESEM KAPITEL LIEFEN GUT

C. SIE FÜHLEN SICH DARAN INTERESSIERT UND SIND BEREIT, DIE ANTWORT ZU FINDEN

Wenn die Antwort auf irgendeine der obigen Fragen NEIN ist, dann heben Sie es für eine bessere Zeit auf oder für Ihren zweiten Durchgang durch das Buch.

Bei diesem Schritt erstellen Sie eine Liste von Antworten. Schreiben Sie sie deutlich und lesbar auf. Wenn Sie sich schwer oder müde fühlen ( führen Sie dies nicht durch, wenn Sie sich bereits müde fühlen ), dann haben Sie schon zu viele Antworten niedergeschrieben ; Sie werden feststellen, daß die grundlegende Antwort bereits auf der Liste steht. Wenn Sie sich verwirrt oder wütend oder geladen fühlen, so ist das ein Zeichen, daß Sie mehr Antworten aufschreiben müssen.

Schreiben Sie Antworten auf, bis Sie entweder DIE ANTWORT gefunden haben oder Sie ein angenehmes Gefühl haben, daß Sie genug Antworten aufgeschrieben haben und sich gut darüber fühlen. Wenn Sie die Antwort haben, sind Sie fertig. Falls nicht, gehen Sie die Liste durch und erwägen sich jede Antwort. Schreiben Sie ein X hinter jede, die jetzt so aussieht, als wäre sie nicht die Antwort.

Während Sie die Antworten anschauen, könnten Sie plötzlich erkennen, welches "Die Antwort" ist. Dann hören Sie auf. Wenn es damit endet, daß Sie zwei oder mehr Antworten haben, zwischen denen Sie sich nicht entscheiden können, dann sollten Sie wahrscheinlich weitere Antworten zufügen.

Wenn es zu irgendeinem Zeitpunkt so aussieht, daß die Liste unvollständig ist, können Sie weitere Antworten hinzufügen.

Diese Liste dürfte nicht sehr lang werden. Möglicherweise erkennen Sie sofort die korrekte Antwort.

Wenn Sie in den Listen-Techniken der professionellen Scientology ausgebildet sind, sollten Sie diese verwenden.

Die Frage lautet :

25.7.1 Was läßt Sie in diesem Leben anderen überlegen sein ?

Sobald Sie die Antwort haben, schreiben Sie sie in Großbuchstaben in Ihr Notizbuch und markieren Sie sie.

Nun setzen Sie die gefundene Antwort in den folgenden Prozeß ein :

25.7.2

Dies ist ein einfacher Prozeß mit abwechselnden Fragen.

a) Auf welche Weise macht _____ Sie überlegen ?

b) Wie könnten Sie es benutzen, um sich selbst ins Recht zu setzen ?

c) Wie könnten Sie es benutzen, um andere ins Unrecht zu setzen ?

Sobald dieser Prozeß an Ladung verliert, sollten Sie herausfinden, was genau Sie gegen andere benutzen oder benutzen könnten.

Also erstellen wir eine weitere Liste.

25.7.3 Was haben andere in diesem Leben an sich, daß sie so sehr Unrecht haben ?

Dies könnte Sie zur selben Antwort bringen, die Sie benutzen, um andere ins Unrecht zu setzen oder auch nicht. Wenn Sie sich gut über die Antwort fühlen, sie aber anscheinend nicht grundlegend genug war, dann könnten Sie auch die folgende Liste erstellen.

25.7.4 Was benutzen Sie in diesem Leben, um andere ins Unrecht zu setzen ?

An dieser Stelle sollten Sie eine recht grundlegende Antwort haben, etwa "sie sind dumm" oder "sie sind veantwortungslos".

Dies wird manchmal als Dienstberechnung ( englich "service computation" ) bezeichnet, weil das Geistwesen irrtümlicherweise denkt, es diene ihm. Aber das erscheint nur kurzfristig so. In Wirklichkeit führt die regelmäßige Verwendung der Dienstberechnung dazu, daß die positive Fähigkeit verfällt.

In der Frühzeit der Scientology hielt man dies für ein geistiges Eindrucksbild statt für eine gedankliche Vorstellung. Daher nennt man es manchmal auch Dienstfacsimile ( englisch "service facsimile", abgekürzt Serv Fac ; ein Facsimile ist ein Bild oder eine Kopie von etwas ).

Wir wollen diese negative Sache auslöschen. Beachten Sie, daß Sie die positive Fähigkeit ( Intelligenz, Stärke oder was auch immer ) nicht löschen, sondern nur die negative Vorgehensweise, es gegen andere zu verwenden ( sie dumm oder schwach zu machen oder was auch immer ).

Führen Sie also das folgende durch. Setzen Sie die Dienstberechnung, die Sie oben gefunden haben, in die Leerstellen ein.

Dies sind nicht einfach nur abwechselnde Anweisungen. Statdessen bleiben Sie bei einer Anweisung solange, wie Sie Antworten bekommen. Dann gehen Sie zur nächsten und finden viele Antworten dafür. Dann kehren Sie zur ersten Anweisung zurück, usw.

Es ist in Ordnung,