SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 33: AUSGANGSPUNKTE UND ANDERE FORTGESCHRITTENE MECHANISMEN
Nun befassen wir uns etwas genauer mit dem Erschaffen von Realität und anderen Mechaniken des Daseins.
33.1 Ausgangspunkte finden
Greifen Sie einen Zustand oder eine Situation auf, an der Sie interessiert sind, und geben Sie abwechselnd die folgenden Anweisungen :
a) Finde etwas, das ein Ausgangspunkt für ___ sein könnte
b) Finde etwas, das wahrscheinlich kein Ausgangspunkt für ___ ist
Dann greifen Sie einen anderen Zustand oder eine andere Situation auf und wiederholen das Ganze.
Machen Sie damit weiter und greifen Sie verschiedene Situationen und Zustände auf, bis Sie eine größere Erkenntnis haben.
33.2 Allgemeine Ausgangspunkte
Geben Sie die Anweisungen abwechselnd. Führen Sie das solange fort, bis sich eine Änderung der Wahrnehmungen ergibt.
a) Finden Sie einen Ausgangspunkt
b) Nehmen Sie diesbezüglich etwas wahr
c) Finden Sie einen Nicht-Ausgangspunkt
d) Nehmen Sie diesbezüglich etwas wahr
33.3 Ursache
Führen Sie dies an einem belebten Platz durch, bis sich eine Änderung Ihres Bewußtseins ergibt.
a) Nehmen Sie jemanden wahr.
b) Finden Sie etwas, das die Person verursacht.
c) Finden Sie etwas, das die Person nicht verursacht.
33.4 Erschaffen
Wählen Sie einen Abschnitt der Wand oder einen kleinen Gegenstand aus und schauen Sie darauf. Dann geben Sie abwechselnd die folgenden Anweisungen :
a) Denken Sie, daß Sie es erschaffen.
b) Denken Sie, daß andere es erschaffen.
c) Denken Sie, daß niemand es zur Zeit erschafft.
Wiederholen Sie dies, bis Sie irgendeine Steigerung Ihres Bewußtseins fühlen.
Dann wählen Sie einen anderen kleinen Gegenstand oder einen anderen Teil der Wand aus und führen Sie dies erneut durch.
Führen Sie dies mit einigen weiteren Gegenständen durch. Versuchen Sie dabei, den Anteil Ihres eigenen Erschaffens zu vergrößern.
33.5 Das, was ist
Geben Sie abwechselnd diese Anweisungen :
a) Was ist ?
b) Was ist nicht ?
33.6 Realität
Verwenden Sie folgende Anweisungen abwechselnd. Halten Sie jede Idee eine Zeit lang aufrecht.
Wählen Sie eine Wand oder einen großen Gegenstand aus.
a) Denken Sie, daß der Gegenstand dort ist.
b) Denken Sie, daß der Gegenstand nicht dort ist.
c) Denken Sie beides gleichzeitig.
33.7 Erschaffen
Führen Sie dies an einem belebten Ort durch.
a) Nehmen Sie jemanden wahr.
b) Was erschafft er auf geistige Weise ?
c) Was erschafft er nicht auf geistige Weise ?
33.8 Existenz
a) Was muß ein Teil Ihrer Existenz sein ?
b) Was darf kein Teil Ihrer Existenz sein ?
Und danach
a) Was muß ein Teil der Existenz eines anderen sein ?
b) Was darf kein Teil der Existenz eines anderen sein ?
33.9 Zustände
a) Finden Sie einen andauernden Zustand.
b) Was haben Sie diesbezüglich getan ?
Und danach
a) Finden Sie einen Zustand, der für einen anderen andauerte.
b) Was hat derjenige diesbezüglich getan ?
33.10 Glauben
a) Finden Sie eine tiefe Überzeugung.
b) Was haben Sie diesbezüglich getan ?
33.11 Beständigkeit
Gehen Sie im Freien umher und geben Sie folgende Anweisungen :
a) Finden Sie etwas, dem Sie gestatten würden, bestehen zu bleiben.
b) Finden Sie etwas, dem Sie gestatten würden, zu verschwinden.
33.12 Wörter
Führen Sie dies für viele Wörter durch, bis keine Neigung mehr besteht, irgendwelche Kraft mit Wörtern in Verbindung zu bringen.
Denken Sie an ein Wort, das etwas mit Kraft zu tun hat ( etwa schlagen, zerbrechen, explodieren usw. ).
Sagen Sie das Wort und stellen Sie sich die Kraft vor ( sagen Sie z. B. "schlagen" und stellen Sie sich bildlich vor, wie jemand geschlagen wird ). Dann sagen Sie das Wort und bringen nichts damit in Verbindung. Führen Sie dies abwechselnd durch, bis das Wort in keiner Satz mehr automatisch mit Kraft in Verbindung gebracht wird.
Hierbei versuchen Sie nicht, die Bedeutung des Wortes loszuwerden. Es geht ausschließlich darum, jegliche Neigung zu beseitigen, in Verbindung mit dem Wort automatisch Kraft zu erschaffen:
33.13 Bedeutung
Lassen Sie sich abwechselnd von allen Wänden sagen "das bedeutet ____", und setzen Sie verschiedene Dinge in diese Leerstelle ein, z. B. "das bedeutet, daß Sie grün werden" oder "das bedeutet, daß Sie sterben werden".
Setzen Sie viele verschiedene Dinge ein, u. a. unsinnige und lächerliche Dinge, aber auch solche Dinge, die oft auf diese Weise gesagt werden. Sie können dieselbe Sache mehr als einmal einsetzen, aber am besten nicht zweimal hintereinander.
33.14 Wichtigkeiten
Legen Sie sich hin und schließen Sie Ihre Augen. Verlassen Sie Ihren Körper und schauen Sie sich in einer großen Stadt um.
a) Finden Sie etwas, das geschieht.
b) Beschließen Sie, daß es wichtig ist.
c) Beschließen Sie, daß es unwichtig ist.
33.15 Gegenwart
Stellen Sie sich bildlich ein Tier vor, z. B. einen Hund. Lassen Sie ihn rund um die Erde laufen. Beabsichtigen Sie, daß er für immer in dieser Richtung weiterlaufen wird.
Schauen Sie in die Zukunft. Sehen Sie, wie der Hund in der Zukunft immer weiter um die Erde läuft.
Schauen Sie sich Ihr erschaffenes Bild in der Gegenwart an und sehen Sie, wie der Hund läuft. Obwohl Sie genau wissen, daß er in der Zukunft läuft, halten Sie ihn an und lassen Sie ihn andersherum laufen.
Wiederholen Sie dies oftmals, wobei Sie der Abwechselung halber verschiedene Richtungen verwenden.
Setzen Sie dies solange fort, bis es Ihnen keinerlei Probleme bereitet, etwas zu stoppen, von dem Sie beabsichtigt hatten, daß es immer weiter gehen soll.
33.16
Führen Sie dies mit geöffneten Augen in einem Zimmer durch :
Schauen Sie auf eine Wand, und stellen Sie sich vor, sie sei durchsichtig. Oder erschaffen Sie da, wo sich die Wand befindet, einen leeren Raum.
Schauen Sie durch die Wand auf das, was sich auf der anderen Seite der Wand befindet.
Tun Sie dies mit einer Anzahl unterschiedlicher Wände in einer Anzahl verschiedener Zimmer, und nehmen Sie wahr, was auf der anderen Seite der Wände ist.
Machen Sie sich keine großen Gedanken um die Genauigkeit ; es ist in Ordnung, wenn die Wahrnehmungen undeutlich sind. Führen Sie es so gut Sie können durch, bis Sie einen schönen Gewinn haben.
33.17
Gehen Sie in einer belebten Straße umher.
Nehmen Sie die Leute wahr, wie sie sind.
Dann schauen Sie sich um und nehmen die Leute wahr, wobei Sie sie nackt sehen.
Als nächstes sehen Sie sie als Skelette. Sehen Sie, wie ihre Knochen sich beim Gehen bewegen usw.
Schließlich sehen Sie sie als projizierte Illusionen, geschaffen von Wesen, die sich nicht in diesem Raum befinden.
33.18
Führen Sie die folgenden Übungen mit geschlossenen Augen durch, und stellen Sie sich die Dinge geistig vor. Sie können sich alte Bilder anschauen oder sich Dinge neu vorstellen oder die Wirklichkeit wahrnehmen.
33.18.1
a) Denken Sie an jemanden, den Sie mochten.
b) Schauen Sie diese Person an und konfrontieren Sie sie.
c) Denken Sie an jemanden, den Sie nicht mochten oder verabscheuten.
d) Schauen Sie diese Person an und konfrontieren Sie sie.
33.18.2
a) Denken Sie an einen Ort, den Sie mochten.
b) Schauen Sie diesen Ort an und konfrontieren Sie ihn.
c) Denken Sie an einen Ort, den Sie nicht mochten oder verabscheuten.
d) Schauen Sie diesen Ort an und konfrontieren Sie ihn.
33.18.3
a) Denken Sie an einen Gegenstand, den Sie mochten.
b) Schauen Sie diesen Gegenstand an und konfrontieren Sie ihn.
c) Denken Sie an einen Gegenstand, den Sie nicht mochten oder verabscheuten.
d) Schauen Sie diesen Gegenstand an und konfrontieren Sie ihn.
33.18.4
a) Denken Sie an eine Aktivität, die Sie mochten.
b) Schauen Sie diese Aktivität an und konfrontieren Sie sie.
c) Denken Sie an eine Aktivität, die Sie nicht mochten oder verabscheuten.
d) Schauen Sie diese Aktivität an und konfrontieren Sie sie.
33.18.5
a) Denken Sie an eine Zeit, die Sie mochten.
b) Schauen Sie diese Zeit an und konfrontieren Sie sie.
c) Denken Sie an eine Zeit, die Sie nicht mochten oder verabscheuten.
d) Schauen Sie diese Zeit an und konfrontieren Sie sie.
33.19
Gehen Sie ins Freie und sehen Sie die Dinge so, als würden Sie sie zum ersten Mal sehen. Tun Sie so, als hätten Sie sie nie zuvor gesehen und würden sie zum ersten Mal anschauen.
SICH SELBST KLÄREN KAPITEL 34: EINPFLANZUNGEN
In unser langen Vergangenheit als geistige Wesen haben wir oft gewünscht, einander zu kontrollieren. Oft wurde versucht, Leute davon abzuhalten, verschiedene Dinge zu tun. Und es gab Bemühungen, Leute zu versklaven und dazu zu bringen, Arbeiten zu verrichten.
Einige der hochentwickelten Zivilisationen, die es in der Vergangenheit gab, benutzen sehr machtvolle Konditionierungen, um das obige zu versuchen und zu erreichen. Manchmal geschah das, um zu bewirken, daß Leute "gut" oder loyal waren ; manchmal ging es einfach darum, Sklaven zu schaffen.
In diesem Universum benutzt man dazu gewöhnlich elektronische Wellen, die den eingepflanzten Anweisungen Nachdruck verleihen.
Einfache hypnotische Anweisungen sind für diese Zwecke ungeeignet, da man sie viel zu leicht wieder loswerden kann. Sie behalten ihre Wirkung meist nicht durch viele Leben hindurch.
Daher beinhalten diese Einpflanzungen üblicherweise komplizierte Abläufe, falsche Bilder und verschiedene andere Tricks. Oft werden falsche Zeitangaben und irreführende Geschichten eingebaut.
Man sollte diese Dinge nicht überbewerten. Sie sind alt und ihre Befehlsgewalt ist gering, nicht viel stärker als die Kaufaufforderung durch Fernsehwerbung.
Wenn Ihnen diese Dinge viel ausmachen, dann liegt das an Ihren eigenen Bemühungen, andere Leute mit Einpflanzungen zu behandeln - entweder um sie "gut" zu machen oder gehorsam oder was auch immer. Wir alle waren zu irgend einer Zeit daran beteiligt. Wir glaubten, dies sei die Lösung, um eine bessere Gesellschaft hervorzubringen oder um mächtig und erfolgreich zu sein.
Doch diese Dinge machen Schwierigkeiten, wenn man Geschehnisse durchläuft. Wenn man eine Einpflanzung durchläuft, ohne die eingepflanzten Befehle zu erkennen, kann man sie aufrühren ; Sie müssen konfrontieren, was eingepflanzt wurde, damit es richtig verlöscht.
In der Praxis verhindern diese Geschehnisse, daß man sich an vergangene Leben gut erinnern kann. Und die eingepflanzten Befehle haben immer noch eine gewisse Auswirkung, solange sie nicht konfrontiert werden.
Oft werden die Befehle nach gewissen Abläufen eingepflanzt. Als einige dieser Abläufe in den 60er Jahren erforscht wurden, wurden die Befehlsfolgen auf Seiten geschrieben, in die Löcher gestanzt waren, so daß verschiedene Wörter dort eingesetzt werden konnten.
Einige billige Spiele haben derartige Karten oder Scheiben mit einem Fenster, in dem verschiedene Wörter auftauchen, wenn man die Karte verschiebt oder die Scheibe dreht. Diese Karten bezeichnet man im Englischen manchmal als "Platen".
Obwohl diese Karten mit den gestanzten Löchern nicht mehr verwendet werden, nennt man die Befehlsabläufe von Einpflanzungen immer noch "Platen".
In der orthodoxen Scientology gibt es eine Vielzahl solcher Platens, die in den 60er Jahren erforscht wurden. Viele davon kann man im Internet finden, obwohl die Scientology-Kirche sie als vertraulich ansieht.
Noch viele weitere Platens, die ich erforscht habe, befinden sich im Super Scio Buch, das im Internet veröffentlicht wurde.
Hoffentlich werden andere ihre Forschungen in diesem Bereich veröffentlichen.
An dieser Stelle befassen wir uns nur damit, wie man ein Platen benutzt ; wir werden uns auch um eine einfache Einpflanzung kümmern, die verbreitet ist und Schwierigkeiten bereitet. Wenn Sie dieses Buch ein zweites Mal durcharbeiten, möchten Sie vielleicht einige Platens behandeln, die im Internet erhältlich sind, und deren Ladung beseitigen.
Es ist viel zu schwierig für einen Anfänger, ein Einpflanzungs-Platen selbst zu erforschen ; darum geht es auch nicht in diesem Buch.
Solange Sie nicht sehr weit fortgeschritten sind, sollten Sie nicht nach unbekannten Einpflanzungen suchen. Nehmen Sie sich stattdessen die vorhandenen Platens vor und wenden Sie sie an, um alle verbliebenen Auswirkungen zu beseitigen.
Wenn Sie auf eine Einpflanzung stoßen, für die Sie kein Platen haben, dann sollten Sie dieses Geschehnis nicht durchlaufen ; behandeln Sie stattdessen die Ereignisse, die dazu führten, daß die Einpflanzung stattfand. Suchen Sie auch nach dem ersten Mal, als diese Einpflanzung stattfand. Die Abläufe der Einpflanzungen wurden aufgezeichnet und archiviert, und oft wurden sie jemandem mehr als einmal zugefügt.
Und wenn Sie wirkliche Schwierigkeiten bekommen, dann suchen Sie eine Zeit, als Sie dies einem anderen zugefügt haben oder dies tun wollten. Konfrontieren Sie vor allem Ihre eigenen Absichten zu jener Zeit.
Und wenn Ihnen dies alles zu verrückt und unwahrscheinlich erscheint, dann gehen Sie weiter und lassen dieses und ähnliche Kapitel aus. Wenn Sie das Buch ein zweites Mal durcharbeiten, schauen Sie sich die Sache noch einmal an.
34.1 Technik
Die grundlegende Technik zum Beseitigen einer Einpflanzung anhand eines Platen besteht darin, jeden Teil der Einpflanzung in der richtigen Reihenfolge wahrzunehmen oder sich vorzustellen, bis es keine Auswirkung mehr hat.
Da diese Dinge einiges an Kraft enthalten können, ist es am einfachsten, abwechselnd den Einpflanzungsbefehl und etwas im Zimmer wahrzunehmen. Dadurch bleibt man wach und frisch und hat viel Energie, wenn man die Sache aus der Einpflanzung wahrnimmt.
Wenn Sie den einzelnen Teil der Einpflanzung wahrnehmen, müssen Ihnen unbedingt der Sinn und die Absicht davon klar sein. Die Befehle wurden nicht in Deutsch eingepflanzt ( auch nicht in einer anderen Sprache, die Sie verwenden ). Daher kommt es auf die Bedeutung der Befehle an statt auf die Wörter.
Manchmal kann man das Gefühl haben, die eingepflanzte Sache befinde sich in der Nähe oder in einer bestimmten Richtung. In diesem Fall sollten Sie geistig nach dieser Stelle langen, um da die eingepflanzte Sache wahrzunehmen.
Optimal ist jedoch, wenn man geistig nach der Zeit langt, als die Sache eingepflanzt wurde, und sie dort wahrnimmt.
Beim ersten Mal müssen Sie vielleicht ein wenig herumsuchen, um mit der eingepflanzten Sache in Verbindung zu treten. Es mag ein gewisses Gefühl von Masse, Druck, Protest oder Energie in Verbindung mit der Sache geben.
Sie nehmen die Sache immer wieder wahr, bis sie weg ist und es keine Reaktion bezüglich der Sache gibt, kein Schweregefühl und keine Neigung, dem Befehl zu gehorchen. An dieser Stelle tritt meist ein gewisses Gefühl der Erleichterung auf oder ein Eindruck, daß etwas verschwunden ist.
Wenn Sie eine eingepflanzte Sache öfters wahrnehmen und sie anscheinend immer schwerer wird oder die Ladung zunimmt, dann versuchen Sie ein früheres Mal zu finden, als diese Sache eingepflanzt wurde. Diese Einpflanzungen wurden immer wieder angewendet ; Sie suchen das erste Mal oder das früheste Mal, das Sie erreichen können.
Wenn die eingepflanzte Sache schwerer wird und es anscheinend kein früheres Mal gibt, dann könnte es sein, daß Sie nicht alle Ladung auf frühreren Befehlen des Platen beseitigt hatten. Gehen Sie also ein paar Einpflanzungs-Befehle zurück und prüfen Sie, ob da noch etwas Ladung ist. Falls ja, behandeln Sie die früheren Befehle noch etwas mehr.
Sie sollten ein Platen soweit behandeln, bis es diesbezüglich keinerlei Ladung mehr gibt. Es sollte keine Müdigkeit, kein Gefühl, keine Masse und keine Bewußtlosigkeit geben und ganz gewiß kein Gefühl, hypnotisiert zu sein. An dieser Stelle sollten Sie imstande sein, das Platen flüchtig zu überfliegen, ohne eine Reaktion zu erleben und ohne die Einpflanzungs-Befehle irgendwie wichtig zu finden.
34.2 DIE SELBSTMORD-EINPFLANZUNG
Es dürfte klar sein, daß eine schwere Einpflanzung höchstwahrscheinlich auch Befehle enthält, daß Sie sich selbst umbringen, wenn Sie Näheres über die Einpflanzung herausfinden. Aber es ist ebenso offensichtlich, daß die meisten Leute solch einer Anweisung wahrscheinlich nicht folgen werden, besonders dann, wenn die Einpflanzung vor langer Zeit erfolgte.
In der Praxis können Sie sich relativ leicht dagegen wehren, wenn Sie sich dessen bewußt sind.
Die meisten Leute laufen nicht sofort zum Händler, wenn eine Fernsehwerbung sie dazu auffordert. Wir sind inzwischen ziemlich abgestumpft.
Selbst als die eingepflanzten Befehle, sich selbst zu töten, noch frisch waren, erwiesen sie sich nicht als sehr wirksam.
Sie wurden aus anderen Gründen in die Einpflanzung eingebaut. Dadurch erhält der Betroffene das Gefühl, daß es gefährlich sei, sich an die Einpflanzung zu erinnern.
In Wirklichkeit ist es so : je mehr man sich an eine Einpflanzung erinnert, desto weniger wirkt sie sich auf einen aus. Sie ist am wirksamsten, wenn man sich gar nicht an sie erinnert.
Diese Geschehnisse werden nicht stärker, wenn man mehr über sie herausfindet, sondern schwächer.
Das folgende Platen ist eine Folge von Befehlen, die oft zu Beginn oder am Ende ( oder beides ) verschiedener Einpflanzungen verwendet wurden. Dies dürfte die am häufigsten verwendete Folge von Selbstmord-Befehlen sein, die in diesem Universum verwendet wurde.
Wenn Sie das nicht so recht verstehen oder die Einpflanzungs-Befehle nicht finden können, dann können Sie diesen Schritt ohne weiteres verschieben.
Eingepflanzte Befehle waren nie sehr mächtig. Die meisten unerwünschten Auswirkungen stammen von den Postulaten und Beschlüsse, die Sie machten, während Sie eine Einpflanzung bekamen oder anderen verabreichten. Befehle wie diese wurden verwendet, damit Sie beschließen, Sie sollten die Einpflanzung vergessen, um sich selbst zu schützen.
Es dürfte am besten sein, wenn Sie ein Blatt Papier auf diese Befehle legen und es schrittweise nach unten schieben. So können Sie Ihren Fortschritt leicht verfolgen und verhindern, daß Sie gleichzeitig eine Anzahl der Befehle sehen.
Gehen Sie schrittweise vor. Nehmen Sie abwechselnd den Befehl wahr und etwas im Zimmer, bis Sie sich darüber gut fühlen und diesbezüglich keinen Drang oder Zwang verspüren, dem Befehl zu gehorchen ; auch sollten Sie kein Unwohlsein und keine verstörte Reaktion mehr verspüren, wenn Sie an den Befehl denken.
Wenn Sie sich wirklich gut fühlen, machen Sie eine Pause.
Nach der Pause versuchen Sie, wieder in das Geschehnis hineinzukommen und noch mehr Ladung loszuwerden. Wenn es nach der Pause so aussieht, als habe sich das Ganze wirklich aufgelöst und wenn es nur noch lustig erscheint, dann werfen Sie einen Blick auf den Rest des Platen, um festzustellen, ob noch irgendetwas von dem Geschehnis übrig geblieben ist ( was Sie dann behandeln ).
Zunächst sollten Sie in jedem Fall die Pause machen. Denn manchmal kann man sich nach dem Behandeln eines Einpflanzungs-Befehls so erleichtert fühlen, daß der Rest der Einpflanzung verschwunden zu sein scheint, obwohl das gar nicht zutrifft.
----- Platen für die Selbstmord-Einpflanzung --------
1. Darüber wissen ist es nicht glauben.
2. Darüber wissen ist es vergessen.
3. Darüber wissen ist durchdrehen.
4. Darüber wissen ist bewußtlos werden.
5. Darüber wissen ist unwissend sein.
6. Darüber wissen ist krank sein.
7. Darüber wissen ist krepieren.
8. Darüber wissen ist mich selbst zu töten.
9. Darüber sprechen ist es nicht glauben.
10. Darüber sprechen ist es vergessen.
11. Darüber sprechen ist durchdrehen.
12. Darüber sprechen ist bewußtlos werden.
13. Darüber sprechen ist unwissend sein.
14. Darüber sprechen ist krank sein.
15. Darüber sprechen ist krepieren.
16. Darüber sprechen ist mich selbst zu töten.
17. Etwas darüber herausfinden ist es nicht glauben.
18. Etwas darüber herausfinden ist es vergessen.
19. Etwas darüber herausfinden ist durchdrehen.
20. Etwas darüber herausfinden ist bewußtlos werden.
21. Etwas darüber herausfinden ist unwissend sein.
22. Etwas darüber herausfinden ist krank sein.
23. Etwas darüber herausfinden ist krepieren.
24. Etwas darüber herausfinden ist mich selbst töten.
25. Mich wieder daran erinnern ist es nicht glauben.
26. Mich wieder daran erinnern ist es vergessen.
27. Mich wieder daran erinnern ist durchdrehen.
28. Mich wieder daran erinnern ist bewußtlos werden.
29. Mich wieder daran erinnern ist unwissend sein.
30. Mich wieder daran erinnern ist krank sein.
31. Mich wieder daran erinnern ist krepieren.
32. Mich wieder daran erinnern ist mich selbst töten. - 33. Daran denken ist es nicht glauben.
34. Daran denken ist es vergessen.
35. Daran denken ist durchdrehen.
36. Daran denken ist bewußtlos werden.
37. Daran denken ist unwissend sein.
38. Daran denken ist krank sein.
39. Daran denken ist krepieren.
40. Daran denken ist mich selbst zu töten.
------- Ende des Platen --------
34.3 Abschließender Schritt
Nachdem Sie die einzelnen Befehle einer Einpflanzung behandelt haben, führen Sie folgendes durch :
a) Finden Sie alle Postulate oder Beschlüsse, die Sie zur Zeit des Geschehnisses gemacht hatten.
b) Finden Sie alle Zeiten, als Sie diese Einpflanzung einem anderen gaben oder wollten, daß andere diese Einpflanzung erhielten.